Experimentelle Beiträge zur Lehre vom Gedächtniss / von G.E. Müller und A. Pilzecker.
- Müller, G. E. (Georg Elias), 1850-1934.
- Date:
- 1900
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Credit: Experimentelle Beiträge zur Lehre vom Gedächtniss / von G.E. Müller und A. Pilzecker. Source: Wellcome Collection.
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![und dafs diese Tendenz schwächer ist, wenn die beiden durch mittelbare Folge sich associierenden Vorstellungen unbetont sind, als dann, wenn sie betont sind. Allerdings ist es ein Mangel dieser Versuchsreihe, dafs die Schemata der Ersetzungs- reihen nicht von der Art sind, dafs der Verdacht, die bei Er- lernung der Hauptreihen erzielten Ersparnisse seien wesentlich durch die Kenntnis der absoluten Stellen einzelner Silben bedingt gewesen, nicht von vornherein ganz ausgeschlossen ist. Will man diesen Verdacht gleich von vornherein völlig ausschliefsen, so dürfte es das Beste sein, die Ersetzungsreihen nach folgendem Schema zu bilden: 1, Hauptreihe: A A | I%N\ Ai A 1. Vergleiclisreilie II, N \ IV, N \ VI, N \ II, N \ IV, N \ VI„ N 2. Hauptreilie; III, N\III, A | Hin A 2. Vergleichsreihe: IV,N\ VI, N \ II, N \ IV, N i FI9 A j II„ N 3. Hauptreihe: A ] A | V„ A 3. Vergleichsreihe: VI, N\ II, A ' J 1^5 A| VI, A II, N\ I \ „F Da in diesem Schema die den Vorreihen entstammenden Silben ebenso wie in den Hauptreihen auch in den Vergleichs- reihen dieselben absoluten Stellen besitzen, wie in den Vor- reihen, so kann eine bei Erlernung der Hauptreihen erzielte Ersparnis nur in den Associationen ihren Grund haben, die sich bei Erlernung der Vorreihen zwischen den betonten Silben hergestellt haben. In entsprechender Weise würde das Schema für die Untersuchung der zwischen den unbetonten Silben einer Eeihe sich knüpfenden Associationen zu gestalten sein.^ Was den Einflufs der Zeitlage in Versuchsreihe VI anbelangt, so zeigte sich in dieser Versuchsreihe, ähnlich wie in der mit derselben Versuchsperson angestellten Versuchs- 1 Wir haben seiner Zeit von der Benutzung des oben angegebenen einwurfsfreien Schemas und des entsprechenden Schemas füi die TJntei suchung der Associationen zwischen den unbetonten Silben Abstand ge- nommen wegen der Schwierigkeiten, auch bei Benutzung dieser ganz vollkommenen Schemata sämtliche Eeihen normal zu gestalten, sowie deshalb, weil uns der Einflufs der absoluten Stelle, um uns kuiz so auszudrücken, vor Versuchsreihe VI zwar gelegentlich, aber nicht in nachdrücklicher Weise entgegengetreten war. Erst vonVersuchsreihe VII an ist der Einflufs der absoluten Stelle bei Entwerfung der Eeihen- schemata überall streng berücksichtigt worden. Die Schemata der \ er- suchsreihen I und II (S. 86 f.) sind zufälligerweise von diesem Gesichts-](https://iiif.wellcomecollection.org/image/b28111916_0076.jp2/full/800%2C/0/default.jpg)
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