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Credit: Pathologie der Cilien / von Hans Herzog. Source: Wellcome Collection.
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No text description is available for this image![follikels, indem sie an den festen eingefetteten Horn- schichten des Ampullengrundes eine unüberschreitbare Schranke finden. Letztere erscheint mir demnach physiologisch and pathologisch von grösster Bedeutung. — Das in Figur 1 abgebildete Haar repräsentierte den Typus des Knopfiiaares; den Übergang zum Kolbenhaar zeigt Figur 2. Wir erkennen hier nichts mehr von der Papille, die Einstülpung des Follikelgrundes ist rückgängig geworden; das junge Haar ist von letzterem bereits abgehoben, steht durch einen Zellstrang jedoch noch mit den daselbst befindlichen Resten der äusseren Wurzelscheide in Verbindung. Diese Reste bilden im Follikel- grunde eine Anhäufung von indifferent angeordneten Zellen, während sie nach den Seiten hin in die Zylinderzellen der äusseren Wurzelscheide übergehen. — Zwischen der Darstellung auf Fig. 1 und derjenigen auf Fig. 2 liegt eine ganze Reihe von Zwischen- stufen, auf denen sich die Papille zurückbildet, der Wachstums- druck im Grunde des Follikels nachlässt und dementsprechend unter demEinfluss äusserer, zirkulär und longitudinal angeordneter,, elastischer Elemente des bindegewebigen Haarbalgs die ladestock- artige [v. Michel (12)] Hohlwurzel-Form des jungen Haares in die solide Keulenform transformiert wird. Fig. 2 zeigt nun in sehr instruktiver Weise, dass diese Keulenform schon erreicht ist,, bevor noch der Zusammenhang mit den epithelialen Elementen des Follikelgrundes aufgehoben ist. Das kolbige Ende ist jedoch nur zum kleinsten Teile verhornt, dasselbe wird von einem Zellen- haufen gebildet, dessen Kern von den Matrixzellen des Haares,, dessen Rinde von den Matrixzellen der inneren Wurzelscheide ge- bildet wird. Sehr deutlich ist der scharf abgesetzte (spornartige) Übergang der letzteren in den glashellen verhornten Teil der inneren Wurzelscheide (bei b); vgl. a. Fig. 23. Die weitere Verhornung des Haares unter gleichzeitigem Vorrücken desselben vollzieht sich in der Weise, dass die Epithelzellen des keulenförmigen Endes einen mit den Hornmassen des fertigen Haares kontinuierlich in Ver- bindung stehenden Hornüberzug erhalten, der sich durch intensive Färbung mit Säurefuchsin als junge Hornsubstanz charakterisiert. (Keine Cuticularbildung, sondern Modifikation der äusseren Zellen- schichten.) Die einzelnen zwischen den Zellen verlaufenden, mit den fertigen Hornmassen zusammenhängenden Züge von horniger Substanz verleihen dem radikalen Ende des Haares ein wurzei- förmig verästeltes Aussehen. Indem nun der Hornüberzug immer dicker wird, die Zellen sich immer mehr abplatten und parallel der Axe des Haares sich anordnen, verhornt schliesslich der ganze](https://iiif.wellcomecollection.org/image/b21638652_0012.jp2/full/800%2C/0/default.jpg)