Erfahrungen über Cholecystektomie und cholecystenterostomie nach 286 Gallenstein-Laparotomien : Zugleich ein Beitrag zur normalen und pathologischen Anatomie der Gallenwege mit einem vollständigen Verzeichnis der literatur seit Langesbuch 1897 / von A. von Bardeleben.
- Bardeleben, A. von.
- Date:
- 1906
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Credit: Erfahrungen über Cholecystektomie und cholecystenterostomie nach 286 Gallenstein-Laparotomien : Zugleich ein Beitrag zur normalen und pathologischen Anatomie der Gallenwege mit einem vollständigen Verzeichnis der literatur seit Langesbuch 1897 / von A. von Bardeleben. Source: Wellcome Collection.
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![der Papille, nähte den Dann zweireihig und schioss die Rauchwundc bis auf einen drainierendeii Gazestreifen.) Swain, A clinical lecture of a case of cholecystotomy. In Rrit. Med. Journ. 1900, 2. Juni. IJin Fall von Hydrops vesicae felleae infolge Ahknickung des Cysticus. Verf. gibt eine klinische Besprechung des Leidens, besonders die Differcnüaldiagnose berück- sichtigend. Ders., The surgery of thc liver, gall-bladdcr and biliary passages. In The Practitioner 1900, Nov. Verf. bespricht kurz und ])r:izise die Ermngenschaften der Chirurgie. Für den jjraktischen Arzt. Swinford, Edwards, Cholecystotomy. In Medical Presse 1898, 24. Aug. Ein Fall. Syms, Gall-stone. New York surgical Soc. In Annais of surgery 1899, Oct. Ein Fall (ein 7x5'/., Zoll im Umfang messender Gallenstein). Szunian, Beitrag zur chirurgischen Behandlung der Gallensteine. In Nowing lekarski 1901, No. 2—10. Mitteilung mehrerer eigener Fälle; genaue und übersichtliche Bes])rechung des Themas. Ders., Ueber Indikationen zur Cholecystostomie und Cholecysteclomie. In Przeglad cbirurgiczny 1903, Bd. V, H. 2. Meist genügt einzeitige Cholecystostomie. Komplizierte Fälle (UIceration der Blasenwand und Perforation, Cysticusver- schluss, septische Cholangitis) erfordern Cystektoniie mit Hepaticusdrainage. Obliteration des Choledochus kontrnindiziert die Cystektomie und kommt in diesen Fällen Cysto- oder Choledochoenterostomie bezw. Cysticoenterostomie in Betracht. Bei Steinen und sekundären Veränderimgen in den tieferen Gängen und be- stehender Atrophie der Blase ist Choledochotomie mit Drainage angezeigt, die ge- schrumpfte Gallenblase bleibt unberührt. Tansini, Di un caso di cistifellea dolorosa. Atli d. soc. med.-chir. di Pa- lermo 1900. Ein Fall von explorativer Laparotomie. Taylor, Rupture of the gall-bladder, with gallstones, and an abscess productmg profound toxaemia. Philad. acad. of surgery. in Annais of surg. 1904, Sept. Verf. berichtet über Gallenabscess durch Perforation der Gallenblase mit Toxämie. Terrier et Auvray, Les traumatismes du foie et des voies biliaircs. II: voies biliaires. In Revue de Chirurgie 1897, No. i. Verff. verfügen nicht über eigne Beobachtungen. Nach historischem Ueberblick besprechen sie Aetiologie, pathologische Anatomie und Symptome der Verletzangen, und gehen näher auf die bisherigen Behandlungsmetlioden ein. Sie treten für Laparo- tomie ein. Bei Cysticusverletzungen für Cystektomie. Dies., Tumeurs des voies biliaires, vesicule et canaux biliaires. In Revue de Chir. 1900, No. 2 u. 3. Eine ausführliche Arbeit über die Geschwülste der Gallenwege. Verff. weisen auf die fast regelmässige Koincidenz des Gallenblasenkrebses mit Cholelithiasis hin. Sie erwähnen zuerst die wenigen Fälle gutartiger Geschwülste, dann ausführlich den Krebs der Gallenwege, seine Erscheinungsformen und Verbreitungs- arten (besonders interessant ist das Kapitel übei die Differentialdiagnose der im rechten Hypochondrium beobachteten (ieschwülste). Standpunkt: ,,Medizinische Behandlung des Krebses der Gallenwege gibt es nicht, einzig die chirurgische (kiu-ativ, viel häufiger palliativ), obgleich die Resultate wenig ermutigende sind. Bei Krebs der Gallenblase und des Cysticus ist partielle Cholecystektomie wegen ihrer Unvollständigkeit zu verwerfen; die totale Cholecystektomie ist die Methode der Wahl, anwendbar in den Fällen, wo das Neoplasma die Grenzen der Gallenblase nicht überschritten hat und der Choledochus frei ist und wo die 7\dliäsionen mit den N.ichbarorganen nicht derartige sind, dass eine Exstirpation der Gallenblase ohne schwere Verletzungen derselben nicht ausführbar ist. £)ie Ektomie mit Leberresektion hat zwar die Grenzen der Operabilität weiter gesteckt, die Prognose ist aber eine viel ernstere, und dieser Ringriff soll auf die Fälle beschränkt werden, wo man noch sicher weit im Gesunden operieren kann.](https://iiif.wellcomecollection.org/image/b2151902x_0129.jp2/full/800%2C/0/default.jpg)