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Credit: Die Augenärtztlichen Operationen. Source: Wellcome Collection.
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No text description is available for this image![nicht, so daß es in letzterem Falle in einen Substanzverlust eingepflanzt wird, der den Binnenraum des Auges nicht eröffnet, dessen Grund also durch eine Schichte erhaltenen Gewebes gebildet wird. Von den verschiedenen Verfahren sollen im folgenden besprochen werden: 1. Die unvollständige Keratoplastik, und zwar nach v. Hippel1) und nach Mühlbauer-Dürr.2) Es ist das einzige Verfahren, wonach in vereinzelten Fällen eine bleibende Durchsichtigkeit des überpflanzten Lappens erreicht worden zu sein scheint. 2. Die vollständige Keratoplastik nach v. Hippel. Es hat sich bis jetzt zwar [mit Ausnahme eines Falles (Zirm)] stets eine Trübung des Lappens eingestellt, sogar noch nach 3 Wochen3), und es ist somit der optische Zweck der Operation noch nie erreicht worden. Aber sie kann für andere (tektonische) Zwecke gut verwendet werden, und schließlich ist es noch nicht als ganz ausgeschlossen zu betrachten, daß auf diesem oder ähnlichem Wege doch noch das Ziel zu erreichen ist. Unbesprochen sollen die Verfahren der gänzlichen oder kompletten Kerato- plastik bleiben, die bis jetzt in keiner Hinsicht irgend ein brauchbares Ergebnis ge- liefert haben. Es tritt in solchen ganz überpflanzten Hornhäuten stets Trübung und starke Schrumpfung ein, also das Gegenteil dessen, was man gerade von ihnen erwartete. Die kleinen Lappen sollten nach der Meinung vieler untauglich sein, weil sie leicht schrumpfen, trüb werden und zugrunde gehen sollten; es gilt das aber gerade vor allem von den ganz oder auch noch mit einem Lederhautsaum überpflanzten Hornhäuten. Überdies ist der ganze Eingriff viel gefährlicher, da doch meist Glaskörperverflüssigung besteht, eine Befestigung ohne Nähte nicht zu erreichen ist, also die ganze Operation sehr verwickelt wird. Die schwierigen Aufgaben, die bei einer Pfropfung zu erfüllen sind, hat schon 1841 Marcus4) in sehr treffender Weise angegeben. Er ver- langt folgendes: 1. Es muß aus der Tierhornhaut ein Stück ausgeschnitten werden, das in Größe und Gestalt mit der durch den Ausschnitt entstandenen Öffnung in dem zu operierenden Auge genau übereinstimmt. 2. Der zu verpflanzende Lappen muß möglichst schnell, ohne Beschädigung vom lebenden Tiere auf das Menschenauge übertragen werden. ff v. Hippel, Eine neue Methode der Hornhauttransplantation. Arch. f. Ophthalm., 1888, XXXIV, 1, S. 108. 2) Mühlbauer, Über Transplantation der Kornea. Sch midts Jahrb., XXXV, S. 267. 3) Vgl. den Fall von Seilerbeck. — Sellerbeck, Über Keratoplastik. Arch. f. Ophthalm., XXIV, 4, S. 1. — Derselbe, Nachtrag zu meiner Arbeit „Über Keratoplastik“. Ebenda, S. 321. — Schweigger, Der Endausgang der S. 5—12 beschriebenen Hornhaut- transplantation. Ebenda, S. 318. *) Marcus, Angabe eines operativen Verfahrens zur Ausführung der Transplanta- tio corn. Schmidts Jahrb., 1841, XXIX, S. 89.](https://iiif.wellcomecollection.org/image/b21649637_0_0101.jp2/full/800%2C/0/default.jpg)