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Credit: Die Augenärtztlichen Operationen. Source: Wellcome Collection.
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No text description is available for this image![empfahl die Überpflanzung eines Bindehautlappens auf operative und zu- fällige Verletzungswunden der Kornea und Sklera. v. Wecker1), der zur Deckung von Substanzdefekten nach Staphylom- abtragung die Bindehautnaht angewendet hatte, riet gleichfalls, große, klaffende Hornhaut-Lederhautwunden durch Bindehaut zu decken; die Schwierigkeit, die Lappen an Ort und Stelle zu befestigen, veranlaßte ihn, in der Weise die subkonjunktivale Vereinigung von Hornhaut wunden zu erreichen, daß er die Bindehaut rings um den Hornhautrand Umschnitt, bis zum Ansätze der geraden Augenmuskeln von der Lederhaut ablöste und dann durch eine Beutelnaht oder durch 4—6 Nähte vor der Horn- haut vereinigte. Der Verband bleibt 8—10 Tage liegen. Die Wundränder werden so durch den Druck einander genähert und verheilen rasch. Die Bindehaut verwächst nur mit Stellen, die wund waren und stärker ge- klafft haben. Schneiden später die Nähte durch, so zieht sich die Binde- haut allseitig zurück und haftet nur an diesen Stellen. L. Weiß2) hat gleichfalls durch Implantation großer, doppelt gestielter Bindehautlappen ausgedehnte geschwürige Substanzverluste der Hornhaut zur Heilung gebracht.] ( Ausführung der Pfropfung gestielter Bindehautlappen auf die Kornea von Kuhnt. Aus der Augapfelbindehaut werden parallel dem Horn- hautrande oder senkrecht zu ihm, dann eventuell bis zum Fornix conjunctivae reichend, einseitig oder doppelseitig gestielte Lappen gebildet, von der Lederhaut abgelöst, in den Substanz- defekt der Kornea eingedrückt und durch passende Bindehaut- nähte festgehalten. Die Operation wird unter Lokalanästhesie, bei empfindlichen und unruhigen Kranken aber jedenfalls in allgemeiner Narkose ausgeführt. Je nach der Art, Lage und Größe des Hornhautdefektes wird eines der fol- genden Verfahren angewendet- 1. Keratoplastik mit einfach gestieltem Bindehautlappen. Es sei ein Substanzdefekt der lateralen Hornhauthälfte zu decken, ln der ganzen lateralen Zirkumferenz der Hornhaut, bis über den Defekt hinaus, wird die Bindehaut am Hornhautrande abgelöst, dann ein oben gestielter, an Breite den Substanz verlast um das Doppelte iibertreflendei p v. Wecker, Traitexnent des blessures de la cornee par l’oeclusion conjonctivale- Ann. d’ocul., 1894, T. OXII, pag. 293. 2) L. Weiß, Über die Transplantation brücken förmiger Bindehautlappen zur Deckung ausgedehnter Hornhautdefekte mit Irisvorfall. Arch. f. Augenheilk., 1890, XXX1I1, S. 311.](https://iiif.wellcomecollection.org/image/b21649637_0_0118.jp2/full/800%2C/0/default.jpg)