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Credit: Die Augenärtztlichen Operationen. Source: Wellcome Collection.
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No text description is available for this image![Bei zentralen, zarten Trübungen, die nicht das ganze Pupillargebiet bedecken, auch wenn nur ein ganz schmaler Saum der Pupille von vorneher sichtbar ist. Danach ist keine optische Iridektomie zu machen. [Es soll bei zentralen Narben jeweilig zuerst tätowiert werden, und nur dann, wenn die Färbung des Fleckes das Sehvermögen nicht gebessert hat, optische Iridektomie gemacht werden; in den meisten Fällen, bei nicht mehr als ein Drittel der Hornhaut- fläche einnehmenden Narben, kann die Iridektomie unterlassen werden.] Bei Kolobomen, bei andauernder Mydriasis1), um die Blendung zu verringern; bei Keratokonus an der Spitze, nachdem man sie durch Kaute- risation trüb gemacht und abgeflacht hat. Verdünnte Stellen von Narben dürfen nicht tätowiert werden, sind daher durch Exzision oder Pfropfung vorher zu beseitigen. Operation des Flügelfelles. Man unterscheidet zwischen wahrem und falschem oder narbigem Flügelfell. Diese Unterscheidung bringt auch in der operativen Behandlung gewisse Unterschiede mit sich. A. Das wahre FlügeJfell oder Flügelfell kurzweg. Je nachdem das Flügelfell noch auf der Hornhaut weiterkriecht oder bereits seine endgültige Größe erreicht hat, nennen wir es ein fortschrei- tendes (progressives) oder ständiges (stationäres) Flügelfell. Das ständige Flügelfell, das häufig keinerlei wesentliche Störung ver- ursacht und dann auch nicht Gegenstand eines Eingriffes wird, kann durch folgende Umstände lästig werden: 1. Durch die Entstellung. Das ist der Fall bei solchen Flügel- fellen, die weiter auf die Hornhaut vorgeschritten sind und dadurch einen auffälligen Fleck auf dieser erzeugen, dann solche, wo die halbmondförmige Falte verstrichen ist, und endlich jene, wo es zu katarrhalischer Entzündung gekommen ist. 2. Durch Sehstörung. Diese ist vorhanden, sobald sich das Flügel- fell in das Pupillarbereich der Hornhaut erstreckt. 3. Durch Behinderung der Bewegungen des Auges, in dem die zur Abrollung nötige, bei der Bewegung nach der dem Flügelfelle ent- gegengesetzten Seite zur Verfügung stehende Bindehaut verkürzt ist. Diese Verkürzung entsteht nicht bloß dadurch, daß das auf die Hornhaut hinüber gezerrte Stück von der verfügbaren Strecke der Bindehaut abgerechnet *) Levis, The new Operation for coloring corneal opacities. Phil. med. times, 1872, Oct. 5, pag. 4. Czermak, Die aopeniirztlichen Operationen. 2. Aufl. II. 9](https://iiif.wellcomecollection.org/image/b21649637_0_0143.jp2/full/800%2C/0/default.jpg)