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Credit: Die Augenärtztlichen Operationen. Source: Wellcome Collection.
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No text description is available for this image![[Als ein entscheidendes Moment in der Entstehung mancher zystoider Narben halte ich auch das Einwachsen von Endothel in den inneren Wund- kanal. Größere zystoide Narben, die mitunter infolge ihrer Größe als echte Zysten imponieren können2), deren Natur aber aus der Persistenz der Kom- munikation der „Zyste“ mit der Vorderkammer leicht erkannt werden kann, sind immer mit Endothel bekleidet, das mit dem der Descemet- schen Membran in Kontinuität steht (ausgenommen die Fälle von Zysten- bildungen infolge Epithelwucherung, s. u. S. 46).] b) Iriseinheilung. Der eingeheilte Iristeil ist bei Operationen, wo die Iris nicht ausgeschnitten wird, der der Wunde entsprechende Abschnitt; bei solchen, wo die Iris ausgeschnitten Avard, der Irisstumpf längs der Wunde oder die Kolobomschenkel. Der eingeheilte Iristeil reicht verschieden weit in den Wundkanal. Tritt er bis vor die äußeren Wundlippen, dann reden wir \ron einem verheilten Irisvorfall. Die eingeheilte Iris bildet ent- weder eine Tasche, deren Blätter aneinander liegen oder trichterförmig voneinander abstehen, oder es tritt ein abgesetzter Rand der Iris in die Narbe (Pupillarrand, oder ein durch die Verwundung erzeugter Rand, Stumpfrand). Dementsprechend ist das klinische Bild der Iriseinheilung verschieden. Immer muß, Avenn keine Ausschneidung der Iris stattfand oder wenn die Einheilung einen oder beide Kolobomschenkel betrifft, eine Veränderung in der Gestalt der Pupille vorhanden sein. Nur bei Einheilungen des Stumpfes fehlt diese, ja es kann eine solche durch gar keine Zeichen erkenn- bar sein. Tritt die Iris bis zu den vorderen Wundlippen vor, dann sehen wir an der betreffenden Stelle einen dunklen Punkt oder, wenn die Iris aus- gebaucht ist, ein dunkles Knöpfchen, ja eine dunkle oder gelbgraue blasen- förmige VorAvölbung. Dabei liegen die Wundränder selbst entweder so ziemlich in normalem Niveau (besonders im Skleralbord) oder sie sind in die Ausbauchung einbezogen (besonders bei rein kornealen Narben). Es war schon bei den zystoiden Narben davon die Rede, in welchem Zusammenhänge sie mit Iriseinklemmungen stehen. Bei ihnen ist die Iris jedoch nicht ein Teil der Ektasie. Wird die übernarbte Iris selbst ausge- baucht, dann haben wir es mit sog. (traumatischen) Staphylomen zu tun, die in seltenen Fällen bis zur Größe einer Kirsche sich entAvickeln können. Zu solchen Staphylomen kann sich Avie zu den zystoiden Narben später Drucksteigerung hinzugesellen. Es tritt in ihnen ferner durch Epi- theldefekte leicht eine Infektion ein, die zu eitriger Narbenkeratitis und sehr rasch zu eitriger Iridochorioiditis oder Glaskörperabszeß führt. Solche ') H. Lauber, Über Skleralzysten. Arch. f. Ophtbalm., 1904, LYIII, S. 220.](https://iiif.wellcomecollection.org/image/b21649637_0_0059.jp2/full/800%2C/0/default.jpg)