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Credit: Die Augenärtztlichen Operationen. Source: Wellcome Collection.
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No text description is available for this image![dingt ist und solcher, die ohne sichtbare Veranlassung entsteht. Wir werden auf die verschiedenen Ursachen der letzteren Fälle bei den ein- zelnen Operationen, welche zu Drucksteigerung führen — am häufigsten Diszission des Nachstares, am seltensten Extraktion des Altersstares —, zurückkommen. (S. Nachkrankheiten der Staroperation.)] 10. Nachbehandlung. Die Nachbehandlung nach Operationen am Augapfel muß für die erforderliche körperliche Ruhe des Kranken sorgen, alles, was zu üblen Zufällen Anlaß geben könnte, abzuhalten und zu vermeiden trachten. I. Bettruhe. Um alle körperliche Anstrengung zu vermeiden, läßt man den Kranken im Bette liegen. Er hat ruhige Rückenlage einzu- nehmen, darf sich nicht herumdrehen, nicht aufsetzen oder gar im Bette mit den Füßen anstemmen und emporschieben. Um Erschütterungen und Versuche des Kranken mitzuhelfen zu vermeiden, unterläßt man es in der ersten Zeit, ihn während des Tages mit dem Oberkörper hoch zu lagern. Er soll nicht sprechen, außer um etwas zu verlangen, Besuche und Aufregungen, Lärm und Unruhe sind von ihm fernzuhalten. Im übrigen verweise ich auf das schon in Bd. I, S. 98 Erörterte. Natürlich gilt eine so strenge Einhaltung der Ruhe nur für Opera- tionen mit großem Schnitt, zumal wenn die Gefahr eines Irisvorfalles groß ist, und bei stark gespannten Augen. Je kleiner die Wunde und je weniger die Gefahr eines Vortrctens innerer Teile vorhanden ist, desto mehr kann von den strengen Vorschriften abgewichen werden. Es wird bei den einzelnen Operationen das in dieser Hinsicht Nötige angegeben werden. Allerdings geht man heutigen Tages vielfach, was die Freiheit in der Nachbehandlung betrifft, zu weit. Ich kann das Vertrauen mancher Operateure nicht teilen, die Leute, an denen die Staroperation mit großem Lappenschnitt und Erhaltung der runden Pupille vorgenommen ward, mit einem mit Pflaster verklebten Auge umherlaufen, ja ihren Geschäften nachgehen lassen. Daß viele Augen so auch heilen, ist zweifellos, aber ebenso zweifellos ist, daß eine Anzahl übler Zufälle nur durch diese große Freiheit in der Nachbehandlung verschuldet wird, die bei ruhigem Verhalten vermieden worden wären. Die Verantwortung dafür trifft aber dann lediglich den Operateur. II. Verband. [Über den Verband nach Augenoperationen wurde schon in Bd. I, S. 93u. ff. ausführlicher gesprochen. Soweit die Nachbehandlung bei penetrierenden Augapfeloperationcn besondere Abänderungen erheischt, soll sie hier näher ausgeflihrt und hierbei insbesondere auf die „offene Wund- behandlung“ Rücksicht genommen werden.](https://iiif.wellcomecollection.org/image/b21649637_0_0069.jp2/full/800%2C/0/default.jpg)