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Credit: Die Augenärtztlichen Operationen. Source: Wellcome Collection.
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No text description is available for this image![schuldigt hat, indem er erklärte1), daß dieser von ihm im Jahre 1813, zur Zeit, als Re i sing er als Zuhörer und Hausfreund bei im verkehrte, die Anregung zu dieser Ope- rationsmethode erhalten habe, und Riecke, der nach dem Berichte von Mössner2) jedenfalls die ersten, aber mißglückten Versuche mit Überpflanzung der Hornhaut an Tieren angestellt hat.“3) Wie dem auch sei, jedenfalls verschwand die Keratoplastik nach mannigfachen Versuchen, die alle ohne Ergebnis angestellt worden waren, eine Zeitlang wieder ganz aus der Literatur, bis Power die Frage wieder anregte und bis v. Hippel vor allem seine ersten Versuche bekanntgab. Von da an treffen wir wieder zahlreiche Veröffent- lichungen, die jedoch im letzten Jahrzehnt wieder spärlicher geworden sind, da trotz der Ausbildung des Verfahrens die erhaltenen Erfolge über kurz oder lang teils gänz- lich verloren gingen, teils äußerst gering waren. [Auf die einzige erfolgreiche totale Keratoplastik durch Zirm kommen wir noch unten zurück.] Daß ein Hornhautlappen in einem anderen Auge ohne Gefährdung dieses leicht zur Einheilung gebracht werden kann, ist freilich endgültig festgestellt und, soweit es sich um Anzeigen der Operation handelt, bei denen eine bloße Einheilung eines festen, wenn auch trüben Gewebes genügt, kann das Verfahren als verwendbar betrachtet wer- den. Anders liegt die Sache dort, wo es sich auch um die Erhaltung der Durchsichtig- keit handelt. Trotz vereinzelter Erfolge ist dieser Teil der Frage noch nicht als gelöst zu betrachten. Er ist aber der weitaus wichtigste Teil der ganzen Frage überhaupt. Die Versuche zur Bildung einer künstlichen Hornhaut durch Einheilung eines durchsichtigen Fremdkörpers sind alle erfolglos geblieben und sollen hier nur beiläufig erwähnt werden. Nussbaum4) hat zuerst diesen Gedanken gefaßt und zu verwirklichen versucht, indem er ein Gläschen von der Gestalt eines Doppelknopfes in Hornhautleukome ein- zuheilen versuchte, v. Hippel5) hat dann die Aufgabe in sehr sinnreicher Weise zu lösen getrachtet, doch ebenfalls, wie Nusshaum, vergeblich. Von den wenig erquick- lichen Versuchen Gradenigos6) und einiger anderer wollen wir absehen; Dimmer7) hat Versuche angestellt, durch Einheilung einer Cornea arteficialis — ein Hütchen aus Zelluloid — das Ziel zu erreichen, [Salzer8) in analoger Weise durch Verwendung eines Quarzscheibchens in ringförmiger Platinfassung. Alle diese und ähnliche Versuche schlugen fehl, der Fremdkörper wurde schließlich immer wieder ausgestoßen, in einem Falle Salzers allerdings erst 9 Monate, in einem anderen erst 2a/4 Jahre nach erfolgter Einheilung.9)] *) Himly, Krankheiten und Mißbildungen des Auges usw. 1843, II, S. 60. 2) Mössner, De conformatione pupillae arteficial. Diss. inaugurat. 1823, Tubingae. 3) Zitiert nach Hirsch, Geschichte der Ophthalmologie. Graefe-Saemisch, Hand- buch, I. Auf!., Bd. VII, S. 437. 4) Nussbaum, Die Behandlung der Hornhauttrübungen, mit besonderer Berücksichti- gung der Einsetzung einer künstlichen Hornhaut. München 1856. 6) v. Hippel, Über die operative Behandlung totaler stationärer Hornhauttrübungen. Arch. f. Ophthalm., XXIII, 2, S. 79. 6) Gradenigo jun., Un occhio di vetro, che fa vedere i cieclii. Boll. di oc., 1886, VIII, pag. 269. 7) Dimmer, Zur operativen Behandlung totaler Hornhautnarben mit vorderer Synechie. Ber. über die XX. Vers, der ophthalm. Ges., Heidelberg 1889, S. 147. 8) Salzer F., Über den künstlichen Hornhautersatz. Wiesbaden 1898 und Salzer F., Kritische und literarische Studie über Transplantation im Hinblick auf die Frage der Keratoplastik. Zeitsclir. f. Augenheilk., III, S. 516 und IV, S. 124 (mit ge- nauer Literatur bis zum Jahre 1900). B) Salzer F., Über den weiteren Verlauf etc. Zeitsclir. f. Augenheilk., 1900, III,](https://iiif.wellcomecollection.org/image/b21649637_0_0099.jp2/full/800%2C/0/default.jpg)