Beiträge zur kenntniss der füllung und entleerung des herzens / von L. Krehl ... Mit sieben tafeln. (Aus dem Physiologischen institute zu Leipzig.).
- Ludolf von Krehl
- Date:
- 1891
Licence: Public Domain Mark
Credit: Beiträge zur kenntniss der füllung und entleerung des herzens / von L. Krehl ... Mit sieben tafeln. (Aus dem Physiologischen institute zu Leipzig.). Source: Wellcome Collection.
Provider: This material has been provided by the Augustus C. Long Health Sciences Library at Columbia University and Columbia University Libraries/Information Services, through the Medical Heritage Library. The original may be consulted at the the Augustus C. Long Health Sciences Library at Columbia University and Columbia University.
15/70 page 347
![9] Fii.MNG INI) 1*]m'i.i;i:i(I N(; in;s 1Ikii7.i:ns. 3t7 olicn der vVlrioviMiliciilariiii!^ iiiil don Ansalzstcllcii der iiiisscicn und iiincivn iJingsrascin, und imtiMi der Ihiidicluiiiy.swirhel jf.'ncr in diese. Es inuss hesonders hervori^oliohen werden, dass die lleraus- scliiiliiiii; der inneren Seliiclilen zwai' ohne i,Müsserc aher niclil oImk; jede iMiilic gelingt. Man darf sich nicht vorstellen, dass die mitt- leren S(;hicliten von den inneren durch eine ßindcgewcbsplalte ge- trennt seien. Es gehen vielmehr nicht wenige Fasern aus diMi äussern Lagen in die mittleren, und aus diesen in die inneren über; alle diese Fibrillen müssen natürlich bei der Herausschidung des MiltelstUcks durchrissen werden, so speciell die Muskeizüge, welclic in die Papillären einbiegen. Das Millelslück selbst hat etwa einen Querschnitt, wie bei- stehende Figur zeigt; die Gerade stellt die Scheidewand, die krumme Linie die äussere Wand dar. Die Muskelfasern dieses Mittelstiickes laufen aussen vorn, von rechts oben nach links unten, doch wenig steil, der Horizontalen stark ange- näliert, an der Seite und hinten aussen in entspre- chender Richtung; auf der Innenseite gerade um- gekehrt, also z. B. an der seilliclien Wand innen von hinten oben nach vorn unten. Auf der Aussen- fläche der Scheidewand gehen sie in derselben Richtung, an der linken Kamnierfläche der Sclieidewand umgekehrt. Nur zuweilen gelingt es einen F'aserzug um einen ganzen Umfang herum zu ver- folgen, meist reissen die Fibrillen bei der Präparation ab, weil sie in die Wand hinein verschwinden. JMan muss sich die Vorstellung bilden, dass die Fasern dieses Mittelstückes Schlingen darstellen, welche zu ihrem Ausgangspunkt zurückkchi'en, weil sie nicht sehnig enden. In ihrem Verlaufe biegen sie theils ein-, iheils zweimal um. An diesem Verlauf ist zweierlei bemerkenswerth: die Schlingen gehen in allen möglichen Winkeln zur Längsachse der linken Kam- mer, doch entschieden so, dass die stumpfen Winkel vorherrschen. Und dann wechselt die einzelne Schlinge in ihrem Verlauf häuüg ihren Abstand von der idealen Mitte des linken Yentiikels. Das wurde schon erwähnt, als erklärt werden sollte, warum die Sciilin- gen sich häufig nicht auf weitere Strecken verfolgen lasssen. sie durchflechlen sich vielfach gegenseitig.](https://iiif.wellcomecollection.org/image/b21215819_0015.jp2/full/800%2C/0/default.jpg)
No text description is available for this image
No text description is available for this image
No text description is available for this image