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Credit: Lehrbuch der Physiologie des Menschen / von C. Ludwig. Source: Wellcome Collection.
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![w 164 Langsleitung durch das ltilclconmark. Zahl von kintern Wurzelfaden jedesmal die Empfindung einer gan bestimmten Hautstelle folgt. Da das Vermogen zu empfinden unJ willkilrlich zu erregen unzweifelhaft dem Him zukommt, so raus dieses Organ durch irgend welche Einrichtungen des Rtickenmark befakigt sein, seine auf beschrankte Orte gerichteten, resp. voi beschrankten Orten ausgehenden Erregungen durch das Rucked mark isolirt zu erhalten. So lange die Anatomen lekrten, dag das Rtickenmark aus parallelen Nervenbiindeln bestehe, in welch die Nervenwurzeln geradezu einmtindeten, durfte man sich von stellen, dass die Uebertragung der Erregung aus den hinterJ Wurzelrohren in die empfindlichen Hirntheile, und die entgegeq gesetzt gehende des Willens in die vordern Wurzelrohren auf einfachste vermittelt werde durch das isolirte Fortlaufen der Errq gung zwischen den beide Endpunkte verbindenden Ruckenmarka rohren. Diese Annahme konnte nach der neuerlichst bekannt gd wordenen Structur des Ruckenmarks gtinstigsten Falles nur auf'rech erhalten werden fur den Theil der hintera Wurzeln, welcher nacl Schroder v. d. K., ohne die graue Masse zu erreichen, geradezu nach aufwlirts geht; fur diesen wird sie aber durch die physiolo gische Beobachtung nicht einmal bestatigt. Die Leitung in ailed tibrigen Rohren, welche in das Netz der grauen Masse einmtinden empfangt dagegen, soweit wir jetzt sell en, kerne Beschrankima mehr durch die blosse anatomische Anordnung; denn wie did Strahlen der GranglienkBrper allseitig auslaufen, so ist dieses aucll der Erregung moglich, vorausgesetzt dass sich die Strahlen von] einander nicht durch ihre innere Anordnung unterscheiden. Angej nommen aber es bestande eine solche Verschiedenheit, so konnte sia begreiflich ebensowohl in constanten Einrichtungen (bestimmta Dimension, Richtung, chemische Zusammensetzung), als auch in solchen liegen, die mit den physiologischen oder pathologischeij Zustanden des Rtickenmarks (Blutftille, Einfluss des Hirns, Errej gung gewisser Abtheilungen, Degeneration u. s. w.) variabel wiireni Je nach den besonderen Annahmen, die man dann hinstellte, wiirdcj es ebensowohl moglich sein, dass dieselben beiden Endpunkte ziv verschiedenen Zeiten durch sehr verschiedene Mittelglieder verkntipn Wtirden, d. h. die Erregung pflanzte sich, urn von einem bestimniten Hirnort zu einem bestimmten peripherischen zu gelangen, mogheber weise mit demselben physiologischen EndefFect durch sehr ver4j schiedenartige, von den besonderen Umst'anden bedingte Bahnen fort; oder es ware daneben auch noch gedenkbar, dass gewissel](https://iiif.wellcomecollection.org/image/b21925665_0001_0178.jp2/full/800%2C/0/default.jpg)
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