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Credit: Lehrbuch der Physiologie des Menschen / von C. Ludwig. Source: Wellcome Collection.
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No text description is available for this image![3H HanisSuTc. dem Taurin ahnlichen Atomcomplex gepaart ist. Muclit man nun die der Analogic J der GlycocholsSure wegen wahrscheinliehc Voraussctzung, dass in dor Taurncholsfitm obonfalls Taurin weniger 2 Atom Wasser als Paarling der Cliolsiiure auftrcte, bestimmj man dann den S-Gchalt des Gomenges, so kann man aus demselbcn den GewichS antheil der hypothetischen Taurocholsaure berechnen, und hieraus den WasserstoffgeluM des Gemenges; dieser hypothetische Wasserstoffgebalt kann dann durch cine dirckttf Bestimmung controllirt werden, eine Bestimmung, welche in der That die Schlusa. kettc bestiitigt bat. 35. Cholsaure CigHaoOfl;HO. Der Einwirkung der Faulniss oder kochends| Salzsiiuie ausgesctzt, verwandelt sie sich unter Abgabe von HO in harzigc Stoffe, als dcren schliesslicher Dyslysin (CasHtcOo) angesehen -wird. Die zwischen Cholsaure vM Dyslysin in der Mitte liegenden Produkte sind nocb nicht ermittelt. Demarcay unfl Strecker halten sic fur Choloidin-, Berzelius und Mulder fur Cbolin- uM Fcllinsaure. — Diese harzartigen Korper und namentlich die sogenaunte CholoidinsaM giebt mitNOB gekocht nach Redtenbachor fliicbtige Pettsauren CSriH(jn — 0O3; n und eine grossere Zahl anderer complizirter Produkte. Lehmann giebt an, audi d# Siiuren der Bemstcinsiiuregruppe mit Ausnabme der Sebacylsiiurc durcb Destination d«f. Cholsaure erhalten zu haben. — Die aus diesen Thatsachcn geschehene Folgerung, dass die gegliederte Formel der Cholsaure (jCijHePe) C3f,H33 03;HO sei, d. h. cine mit einenH sogeu. Kohlenhydrat gepaarto Oelsiiure, ist so gewagt, dass sie durcb die AngabM Lebervenenblut cnthaltc woniger iilige Fette als das Pfortaderblut u. dergl., noch nicht' cinmal den Schcin der Wahrscheinlicbkeit annimmt. — Staedeler und Frerichs^fl sehen sio an als gepaart aus Saligenin mit eineni der Kieinusolsiiure homologen Fetti (C14H8O4 + C34H31O.5; HO). 36. Hams'dure. C.,11 NjO^; 110 tUeils frei, vorzugsweise als hamsaures Natron und Ammoniak im Barn, Blut, (Sckweiss?) und nach Scherer**) im Milzextrakt; nach Cloe'tta im Extrakt der Lunge und Nieren; nack W. Miiller im Birn. Ihre bisker bekannt gewordenen sekr zaklreicken Zersetzungel ftibren nock auf kerne rationelle Formel. Fiir den Pkysiologen ist es bemerkenswertk, dass sie durch gelinde Oxydationsmittel inAtomgruppen zerfiillt werden kann, welcM Bestandtkeile des tkieriscken Organismus sind. So verwandelt sil sick mit Wasser und Bleisuperoxyd gekockt inAllantoin, Bamstoffl Kleesaure, Koklensiiure (Liebig und Wokler), oder in Allantoinj] Allantursaure, Kleesaure, Koklensiiure und Spuren von Barnstoi (Pelouze). — Aeknlickes bewirkt iibermangansaures Kali (Grd gory). — Durch cklorsaures Kali und Salzsaure zerfalll sie in Alloxan und flarnstoff (Scklieper). — Durck Kaliumeisencyaniffl und Kali in Allantoin und Koklensiiure (Scklieper)- Ikre Neigung zur Crystallisation mackt es ikr unmoglick, AntkeH an Gewebsbildungen zu nekmen; vermoge der Sckwerlosliclikeit del *) Ziirichcr Verhnmilitngcn. IV. Bd. — Mit Uo lis Arclilv, I860. •*) I.lebig's Annnlen 73. p. 330.](https://iiif.wellcomecollection.org/image/b21925665_0001_0052.jp2/full/800%2C/0/default.jpg)