Zur Physiologie und Pathologie des phosphorsauren und oxalsauren Kaltes. Ein zweiter Beitrag zur physiologischen Heilkunde / [Friedrich Wilhelm Beneke].
- Friedrich Wilhelm Beneke
- Date:
- 1850
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Credit: Zur Physiologie und Pathologie des phosphorsauren und oxalsauren Kaltes. Ein zweiter Beitrag zur physiologischen Heilkunde / [Friedrich Wilhelm Beneke]. Source: Wellcome Collection.
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![iu äftargatc btc Slufmcrffamfcit in 9lufpruch : btc Royal Sea- bathing- lnfirinary, bc§ Metropolitan Establishment ititb baö Chateau Bellevue. ©te Royal lnfirinary iß nur mähreub bcö @otmtierhalbs jatjrcS geöffnet, liegt, frei ttnb bei* Suft toon jeber ©eite gu? gäitglid), einige äfiinuten Ooit ber (Stabt entfernt, itnb enthält 230 23etteu. — Sic mtrb gunt größten mie alle $ofpi? täler ©nglattbS bttrd) „voluntary contributions“ gu bent ßmccf’e unterhalten, and) ärmere fieutc ber SBD^lt^cittgfeit beS Slttfeufe haltcö an ber Scefüße tf)cill)aftig mcrbeit 51t taffen) ber Bttbrang gu it)r ift fct)r bcbcittcnb. lieber bie Aufnahme mirb 001t einem ärgtlidjen konnte in Sonbon, baS bie Patienten felbß uuterfudß über oett anbent Siebten itnterfnd;en läßt, cntfd;iebeiu — ©ic beibett anbent ermähnten Snßitute finb prtoate unb tooit beit (§ts gcnthümcrit ebenfalls fafl auefdßießtid) für bie Slufuahute unbe* mittelter fiente beßimmt; hier bleiben bie Patienten oft jahrelang, unb bett gangen 833inter hinburd); für ^oß, Söohnuug u. f. m* toirb mÖd)cntlid) ber fel;r geringe SßrciS ton 6—10 Shillings befahlt. — ©aö Metropolitan Establishment ift meßr für ^tits ber, baä Chateau Bellevue mehr für (£rmad)fene beftimmt; baS erßere enthält 140, baS letztere 120 S3etten ] beibc liegen auf bent höd)ßcu fünfte beö ößltd)ctt £>ügclS, ftitb baßer ßctS ßerrs lieh tocntilirt* Sä) ermähnte fd)cn, baß namentlich h*er baS Suiufmaffer feßr reich an Äal6 iß* 2Öaö btc iu alten bret Slußalteu oorfomntenben ^vraut’hciteu anbetrifft, fo gehören ftc faß fämmtlicl) ber einen großen (Slaffc ber ©crophulofcu ober SEuberfulefcn an; toon ber eiufachßeit s2lit? fd)ioellung ber Shmphbrüfeit biö gur entfehltchßen 3crßöruitg ber $itcd)cn unb 2i3eid)tl)cilc fpricht ftd) baS 23lutleibeit in gaß Hofen gönnen au§. — ©ine 23efd)reibuitg berfelbeit halte id) jebod) für übcrflüfßg, ba biefelbeit formen faß in ber gangen 2öelt oer^ breitet unb überall befauut finb. ©ic große äftehrgaßl ber Patienten finb Äiuber; bie meißelt in einem 2llter ooit 6—15 Saßrcu. — 2(ufd)mellungen ber ^als? brüfeu, lllceratioiteit an beit tierfdßcbcitßeit ^orßertheileu, Sm- petigtueS, Ölcpharabcnüibeu , namentlich aber cariofe ©eleitflets bett habe id) tu SOleuge bei ihnen gefuubeiu — (^tmaeßfene Seutc bitbett ungefähr nur beit brüten £ßeil aller ^Patienten, uub mäß- rettb ber fcro^ßulöfc ilrant’heitö^rcceß im ^iitbeSalter iufouberheit](https://iiif.wellcomecollection.org/image/b30384424_0128.jp2/full/800%2C/0/default.jpg)