Geschichte der Balneologie, Hydroposie und Pegologie, oder, Des Gebrauches des Wassers zu religiösen, diätetischen und medicinischen Zwecken : ein Beitrag zur Geschichte des Cultus und der Medicin / von B.M. Lersch.
- Bernhard Maximilian Lersch
- Date:
- 1863
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Credit: Geschichte der Balneologie, Hydroposie und Pegologie, oder, Des Gebrauches des Wassers zu religiösen, diätetischen und medicinischen Zwecken : ein Beitrag zur Geschichte des Cultus und der Medicin / von B.M. Lersch. Source: Wellcome Collection.
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![Francisci Syu. authonmi, qui de balneis scripserunt; 1559. 8. (Delphini Qusest. med.; 1559. Die erste Qusestio über Mineral- wässer.) J. J. Huggelin (oder Hugelein?) Von heils. Bädern der Deutschen Lande. Basel 1559. 4. Gehört nach Harless unter die bessern Schriften. (Bibl. Lips. et Guelpherbytana.) Wird auch citirt: Huggelius Badebüch- lein od. Bericht von allerhand mineral Deutschlands hadern; Mulhaus. 1560. 8. Barba De baln. Montiscatini; 15G0. Georg Pictorius, Physikus im Oberelsass schrieb: *Badenfart- büchlein. Gantz kurzer bericht von allerhand einfachten, und acht und dreissig componierter mineralischen teutschen lands wildbädern etc. Frankf. (3. Ausg. 1560). 49 Doppelseiten. Klein 8. Nach einer kurzen Besprechung des Badewesens überhaupt, geht Verf. dann an die einzelnen Bäder. Voran steht das damals von den Elsässern viel besuchte Bad zu Plombieres. Von Badenweiler sagt er: »ich hab etlich neuw podagrische personen, diemeinen raht gebraucht, in diss bad gewisen, die es sehr gelobt, und mir angezeigt, wie sie alda etlich gesunde jar erholet, und sey jnen wol bekommen.« Im ZoIIersbade badete er selbst. Den Beschluss machen diätetische Vorschrif- ten, wobei er sich oft auf Galen und Avicenna bezieht. Ins Französische 1564 übersetzt. Baccius Disc. delle acque albule, Tivoli, acq. acet., Antic.; 1564. Balneologische Schriften von Paracelsus: Badebüchlein, 6 köstliche Tractate von Wasserbädern, public, von A. von Bodenstein. Mühlhaus, durch P. Schmid ; a. 1562. 4. (Sechs Tractate — oder sechster? — von Castein). Auch 1563 zu Basel? Schreiben tartar. Krankh. . Sammt dem Bäderbüchlein, wie dass der fromm Herr Paracelsus mündlich seinen Sekretarius zu schreiben ange- geben. Basel 1562. 12. Er zählt eilf Bäder auf. Im 6. Tractate handelt er von Gastein. Schreiben von warmen oder Wildbädern. Durch Dr. A. v. Boden- stein. Basel 1576. Angeblich auch 1570. Ist wohl nur das Badebüch- lein. Auf einer Auktion in Berlin (Stargardt 1860) kam folgendes Buch vor: Baderbüchlein von Wasserbädern (von Baden im Ergoiv-Wildtbad, Döpplitz von Paracelsus. Neue Badenfahrt durch Eivius [Ryff?] u. a. Eyn nützlich Bad d. Bruch zu heilen.) 4. Strassb., Vogtherr, 1589. Prachtexpl. *Von dem Bad Pfeffers. Gelegen in ober Schweiz, Von seinen tugenten, krefften, und Wirkung, Ursprung und herkommen, Regiment und ordinantz. Strassb. 1571. 8. Auch 1576. 4. und 1619. 4. Die mir vor- liegende Ausgabe von 1571 hat eine grössere Vorrede von Toxites, an Abt Görgen zu S. Trutprecht im Schwarzwalde gerichtet, als einen Solchen, der das Bergwesen und die Philosophie kenne und die Tugenden des Bades au sich selbst erfahren habe. Es ist diese Abhandlung über Pfeffers identisch mit der in Oper. VII, 327. Cf. Paracelsi Werke, Ausg. von Huser in 10 Fol.-Bänden; Strassb. 1616; p. 649, 668, 1114. Opera omnia, 1658, II, 219. In der Ausgabe von 1590 steht VII, 296 — 326: »Von den Natürlichen (sie!), Das Erst](https://iiif.wellcomecollection.org/image/b21064155_0184.jp2/full/800%2C/0/default.jpg)