Weitere Erfahrungen im Gebiete der Uranoplastik mittelst Ablösung des mucös-periostalen Gaumenüberzuges / von B. Langenbeck.
- Langenbeck, Bernhard Rudolph Conrad von, 1810-1887.
- Date:
- 1863
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Credit: Weitere Erfahrungen im Gebiete der Uranoplastik mittelst Ablösung des mucös-periostalen Gaumenüberzuges / von B. Langenbeck. Source: Wellcome Collection.
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![getränkten Charpiebauschen, welcher gegen die blutende Stelle angedrückt wurde, stand. Am folgenden und am zweiten Tage nach der Operation starke Nachblutungen mit Ohnmächten und nachfolgendem Ausbrechen des verschluckten Blutes. Dennoch erfolgte die vollständige Heilung. b) Einpflanzung von Schleimhautlappen in den Defect. Pli. J. Roux (Quarante annees de pratique Chirurg. T. ] Paris 1854. p. 255), der erste, welcher erworbene Gaumendefecti *1 mit sehr günstigem Erfolg operirte, verrichtete die erste glückH liehe Operation im Jahr 1831, nachdem eine frühere durch Gangräil der transplantirten Lappen misslungen war. Leider vermisse! 1 wir jede genauere Angabe der Form und Lage der Gaumenpehi foration, und nur von einem Fall wird die Operation ausführlich geschildert. In allen vier Fällen war die Perforation durch philis veranlasst, und befanden sich die Kranken in den dreissigq’ Jahren oder darunter. Auch darf angenommen werden, dass dÜ1? Perforationen sich nicht im vorderen Abschnitt des Gaumen :j gewölbes oder in der Nähe des Alveolarfortsatzes befanden, wel Roux (a. a. 0. S. 257) hervorhebt: „c’est une chose tres remal'- quable que la membrane muqueuse qui revet la voüte palatim- peut en etre aisement separee avec le manche d’un scalpel“, ei«** solche Abschiebung der Schleimhaut aber nur im hinteren Ab ' 1 * schnitt des harten Gaumens, nicht in der Nähe des Alveolarfon satzes leicht beschafft werden kann, und weil er seine Lappe so ablöste, dass ihre Ernährungsbrücke hinten, in der Richtun zum Gaumensegel angeheftet blieb. „C’est, en effet, par la pari!* posterieure de la voüte palatine, et du cote du voile du palaR que les lambeaux peuvent recevoir le plus de vaisseaux“ (a. a. (1 p. 258). Abgesehen davon, dass diese Auffassung von der Geias <1 vertheilung unrichtig ist, so dürfen wir doch annehmen, dass d * von Roux operirten Perforationen weit nach hinten, in der Näl des Gaumensegels gelegen haben müssen, und es linden in](https://iiif.wellcomecollection.org/image/b22368644_0088.jp2/full/800%2C/0/default.jpg)