Die entzündlichen Erkrankungen des Darms in der Regio ileo-coecalis und ihre Folgen : eine Studie aus der Praxis für die Praxis / von Richard Lenzmann.
- Richard Lenzmann
- Date:
- 1901
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Credit: Die entzündlichen Erkrankungen des Darms in der Regio ileo-coecalis und ihre Folgen : eine Studie aus der Praxis für die Praxis / von Richard Lenzmann. Source: Wellcome Collection.
Provider: This material has been provided by the Francis A. Countway Library of Medicine, through the Medical Heritage Library. The original may be consulted at the Francis A. Countway Library of Medicine, Harvard Medical School.
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No text description is available for this image![Analotiiisclio Vorl>emcrkun;,'-f,'n. 1' iiiclil auseinandoriioliiolicii, <l;i. sie fest aneinarifler liojren. Nach meinen Untersuchungen hloil.t mn ;iiii coecalen Ende des Appendix in einzelnen Fällen ein Idoinci- Thoil der hinteren Wand unbedeckt vom Peritoneum. In fliesen Fällen gelingt es dann auch, die Blätter durch vorsichtiges Zerren zu entfalten und, nach Durchbohrung des einen Blattes, mit dem Finger rctro- peritoneal vorzudringen und hinter das Coecum zu gelangen, das dann meistens auch an der Einmündungsstelle des Appendix an einem kleinen Theil seiner hinteren Wand nicht vom Peritoneum bekleidet ist. Dio Berücksichtigung dieser Verhältnisse, die aber durchaus nicht zur Regel gehören, ist wichtig, denn es Jenchtet ein, dass I']ntzündungsprozcsse, welche sich von der kleinen Wandstelle aus, die frei geblieben ist vom Peritoneum, in die Umgebung verbreiten, retroperitoneal liegen und im Bindegewebe weiterkriechen können. Die Lage des Appendix zum Coecum weicht nun aber recht oft von dem eben geschilderten häufigsten, sogenannten normalen Situs ab. Zunächst zieht das Rudiment von der inneren Fläche des Coecums nicht immer schräg nach innen und unten, sondern quer nach innen, schnurstracks auf das Promontorium zu. Sein 3Iesen- terium ist dann nicht selten mit dem Mesenterialblatt des Ileums verschmolzen. Unter 100 Fällen fand ich den Processus 81 mal von der inneren Fläche des Coecums entspringend, 65 mal zog er schräg nach innen und unten in der Richtung zur unteren Grenze der Synchonchrosis sacro-iliaca, 16 mal nahm es seinen Verlauf quer nach innen in horizontaler Richtung. In 5 Procent ging der Appendix von der Kuppe des Coecums aus und zog gerade nach unten ins kleine Becken. Diese Lage kann man als ein üeberbleibsel aus dem foetalen Leben betrachten, in welchem der Processus in der ersten Zeit seiner Bildung stets au der Kuppe des Coecums liegt. Erst wenn dieses in den letzten Monaten sich weiter aussackt, dann tritt der Appendix weiter nach oben von der Kuppe weg. Wo der Appendix auch im postfoetalen Leben von der Kuppe abgeht, da ist diese Aussackung ausgeblieben. Acht mal von 100 Fällen fand ich den Appendix au der hinteren und vier mal an der äusseren Fläche des Coecums. Li diesen Fällen zog er entweder nach aussen zur Spina anterior superior oder er war nach oben geschlagen, so dass seine Spitze — je nach der Länge des Gebildes — mehr oder weniger weit oberhalb der Ein-, mündungssteile des Ileums endete. Einmal lag er ganz- retroperi-](https://iiif.wellcomecollection.org/image/b21172183_0029.jp2/full/800%2C/0/default.jpg)