Das kleine Kind vom Tragbett bis zum ersten Schritt. Ueber das Legen, Tragen und Wiegen, Gehen, Stehen und Sitzen der kleinen Kinder bei den verschiedenen Völkern der Erde / Beobachtungen und Studien von H. Ploss.
- Ploss Hermann Heinrich, 1819-1885.
- Date:
- 1881
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Credit: Das kleine Kind vom Tragbett bis zum ersten Schritt. Ueber das Legen, Tragen und Wiegen, Gehen, Stehen und Sitzen der kleinen Kinder bei den verschiedenen Völkern der Erde / Beobachtungen und Studien von H. Ploss. Source: Wellcome Collection.
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![fid; alä ein ©efted oon gtemüdi rol;er Slrbeit bar; bte 9iäber, auf ittelc^en er oot= tüärtä unb riidrodrlä gefdjoben roerben fonnte, beftanben auö abgefägten unb burc|= bohrten, fdjeibenförmigen 2lb[d;nitten uon Saumftcimmen; eä mar bieä fo §u fagen ein ©c^iebetnagen, ben baä i^inb fd;iebt, inbem eä an if)m fid) aufred)! erhält. 2)aä Sntereffante babei ift bie 2f)at= fad;e, ba^ ganj äl^n= Iid;e ^ülfämittel jum Saufenlernen über einen großen Slieil üon 2lfien uerbreitet finb. Denn ©ir ^orfi)tl) brad;teoon feiner ®efanbtfd)aft0= reife nad; ^afdjgar (Suran, im ßl^anat 6l;ofanb) u. 21. eine ^]3l)otograpl)ie 61; a p= man’ä mit, melc^e Stfl. 121. Sauf«))Vnrat bet ©amojeben unb JDftjaten. Sangi - .§iffar ä^n= lid^e 2lpparate ejiftü ren (gig. 122): ein .^olgralimen, ber un= ten reci^tä unb linfä Stollen l;at unb ge^ rabe fo l)od) ift, ba| baä ^inb ftelienb fic§ mit ben auögeftredten 2lrmen auf benfelben ftü^en fann, ift oorn mit einem big auf ben 23oben reid^enben ©tab oerfelien, ber ilm als ©tüt)e in auf= gerid^teter ©tellung geigt, bafi aud; in erl)ält unb eS ermöglid;t, bafj baä ^inb, roenn eS oormärtS fd)reitet, ben gangen 2lpparat oor fid; l;erfd;ieben fann. Die 2lrmenier unb Sataren beS Greifes SebenSmonate roerben bei ben ©ouoernement ©riroan tm Stud;a im ©ouoernement fliS fd;enfen ben 23emül;un= gen ber ilinber, baS ®el;en (i^aufafien) lebenben brei gu erlernen, gar feine 2luf= 23olfäftämmen, ben 21 r= merffamfeit; man überläfU meniern, Satnren unb fie fid; felbft; jebod; bei rool;l= ^urtinen bie 2Serfud;e ge= l;abenben Seuten bemül;t man mad;t, baS ifinb fi^en gu fid;, bem ^inbe gu l;elfen laffen; im 7. bis 8. £ebcnS= unb feine (Sei;* unb ©tel;= » ■ wonate lä^t man bie ^inber üerfud;e burd; allerlei SJtittel H 1 fned^en unb im 10. bis gu unterftüt^en. 23efonberS er= 12. SJfonate lel;rt man fie roäl;nenSroertf) ift ein 2lpparat, gel;en. 50tan benu^t bagu l;ier „2fd;eran genannt; ein brei= || ^ unb ba eine befonbere 23or= ediger, auf Stöbern laufenber rid;tung, roeld;e auf 2lrmenifd) Sfai;men, in roeld;en baS „2!fd;rif ober „Sfd;or ge= ^inb l;ineingeftet(t roirb (nad; gig. 122. nonnt roirb. ©in oierediger Si. ©tojanoro). Sm fed;ften in sanai=§iffat. |enfred;t ftel;enber Sfal;men roirb mit feinem untern Sfanb auf groei Stöber gefetzt; oon ber SStitte ber burd| beibe Stöber gel;enben 2ld;fe löuft ein unpaarer ©tab auS, an roeld;ern ein britteS](https://iiif.wellcomecollection.org/image/b21705471_0130.jp2/full/800%2C/0/default.jpg)