Das kleine Kind vom Tragbett bis zum ersten Schritt. Ueber das Legen, Tragen und Wiegen, Gehen, Stehen und Sitzen der kleinen Kinder bei den verschiedenen Völkern der Erde / Beobachtungen und Studien von H. Ploss.
- Ploss Hermann Heinrich, 1819-1885.
- Date:
- 1881
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Credit: Das kleine Kind vom Tragbett bis zum ersten Schritt. Ueber das Legen, Tragen und Wiegen, Gehen, Stehen und Sitzen der kleinen Kinder bei den verschiedenen Völkern der Erde / Beobachtungen und Studien von H. Ploss. Source: Wellcome Collection.
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No text description is available for this image!['0(net, öt'foijnet i[t. ©iit fotd^eö, auf beut 9lüden bei' Slhittcv f}odenbeö, miv mit .■m iUtpfe au‘3 bem luc^e, in baä e5 eingcfdjlagen ift, t)eniovfef;enbcö ^linb bietet men äußerft poffier(id;en 5tnblicf bar. 2)ie Söeiber bev 3(f()autee um S\a\> 6oa[t ■üftle i?fig. 42) fd;leppen it^ve Säuglinge überall mit auf bem unteren 2f;eile bed ..iiden^, in ein 2!ud; eingebunben, baö fie um if)re -'^^üften gefd^lungcn unb uorn ifammengebunben l^aben. 3lud)'uon ber Sierra=2eone=Jlüfte bei benSimniSs ;:‘immani^) Siegern mirb bnä i^inb, fobalb eS etmaö gröfjer gemorben ift, ■)n ber ilfutter auf bem ^Uirfeit getragen, roobei fie alle Slrbeit oerridjtet. ®ie : rauen ber ^ r u=3t e g e r an ber 'f.' f e f f e r= .ifte fann man jeben 3lbenb mit grojien x'affertöpfen ober mäd^tigen fd^roeren §ol3= tinbeln auf bem ^opfe unb nielleidü nod; jrnem fc^lafenben ^inbe auf bem Slüden Iren f>ütten 3umanbern feljen (Sigf;ton jilfon). 2)ie ^imbunba ber 2o = rgotüfte trägt, nac^ ißed;uel=2oe = ^e’s 33eric^t,‘) if^ren Säugling in ein ac^ eingebunben auf bem9lüden(S'ig. 43), enoac^fene ^inb aud; 3eitraeilig ritt= rags auf ben lüften, eä mit einem 3lrme .♦.merftü^enb. Selbft ber Sater fül;rt mit i[:.tol3 feine 9^ac^fommen auf biefe 3lrt hr, unb trägt oft fc^on giemlid; gro^e ; f:engelä mit 3ärtlic^feit untrer; aud§ ältere efc^roifter beförbern jüngere in glei(^er swcitenbe 9ieäetm an ber Soanaofüftc. * x'eife. 3leltere 3Jiäbc^en roerben nic^t in 3kcfer 23eife oom 33ater getragen, oielleid^t roeil man eä inbejent finbet. 3m ■-'orOen oon 2oango, in ber 2anbfd§aft ^umba, bereu Seoölferung ein ©emifd; ^ :trfd)iebener Stämme barftellt, fa^ Dr. iped^uel=2oefd; e ^inber aud; auf ber jüfte reiten, unterftü^t oon einem über bie Sd;ulter ber 9Jlutter gefd;lungenen tragbanbe. 2)oc^ roerben bei ben 35ajombe=3legern im Snnem oon ber 2öeft= ifte 3lfrifa’g, roelc^e Dr. ©üpfelb oon 2oango auä befud^te, bie ^inber, fo lange ij nod) nic^t ge^en fönnen, oon i^ren 3Jlüttem rittlingä auf einer ^^üfte ge= agen; feltener, alä in anberen 3^eilen oon Slfrifa fommt eä l)ier oor, ba^ bie inber rittlingä auf beiben öüften um^ergetragen roerben. 9lad^ feinen Seobad)= mgen bei ben 3legeroölfern am Senegal fagt 3- 3Jlurion b’3lrcenant: „A eine le nouveau-ne ouvre-t-il les yeux, qu’il est place ä cheval sur le dos I e la raere, qui le soutient par des morceau.x d’etoffe qu’elle attache sur * I poitrine; puis, l’enfant ainsi ficele, eile se livre ä toutes les occupatious, ’j . ineiJetttrt au3 ecan^o.* (3«itf(^r. f. öt^nol. 1878. ä. 17). 5(6bilbuui] in: Sie „Soaitjo-tSrpcMtien.“ . Z. VJ.](https://iiif.wellcomecollection.org/image/b21705471_0063.jp2/full/800%2C/0/default.jpg)