Grenzen des Normalen und Anfänge des Pathologischen im Röntgenbilde / von Alban Köhler.
- Alban Köhler
- Date:
- 1920
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Credit: Grenzen des Normalen und Anfänge des Pathologischen im Röntgenbilde / von Alban Köhler. Source: Wellcome Collection.
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No text description is available for this image![(las Auftreten (i e r K n o c h e n k e r n e zeitlich iin grossen und ganzen der Norm entspricht, dass es bei Myxödem sehr verzögert., bei Mongolismus sehr unregelmässig ist, d. h. teils rechtzeitig.. teils etwas verspätet, teils etwas verfrüht (s. auch unter ,,Handwnrzek^).. Ist bei Verdacht auf Erkrankung einen' Epipliyse der betr. K n 0 c h e n k e r n g r ö s s e r a 1 s der der g e s u n den Seite , so spriclit dies für Tuberkulose; denn während normalerweise die Knochenkerne beiderseits in gleicliem Umfange ossiüziert zu sein pflegen, setzt die Tuberkulose zunächst einen Eeiz zu sdinellerer Ver¬ knöcherung. Kleine s t a c h e 1 - oder d o r n a r t i g e A u s \v ü c h s e des^ Ivnochens in Höhe der früheren Knor])elfuge oder etwas diaphysen- wärts davon sind verdächtig auf k a r t i 1 a g i n ä r e Kx(;S tosen. Man untersuche auch die andere Seite, dort ist — bei multiplen karti- laginären Exostosen — der korrespondierende' Auswuchs eventuell kräftiger und eindeutiger ausgeprägt. (Grosse kartilaginäre Exostosen sind nicht zu verkennen. Deutlich sieht man an ihnen, wüe die Struk¬ tur des Röhrenknochens unvermittelt in sie übergeht.) Frakturen in d c Ji K n o r ]) e 1 f u g e n , d. h. reine Epi- ])hyscnlösu]igen, sind äusserst seltcji: sitzt ein E]üphysenknochenkern anscheinend nicht korrekt an der Diaphyse an, wie z. B. am distak'u Humerusende (s. daselbst), so kann es sich doch um ganz norniak'- Verhältnisse handeln, wie die Kcmtrollaufnahme der anderen Seite ('iitscheiden wird. Aber für deii Fall, dass selbst solche nicht mehr möglich ist, odc'r in derselht'u Anordnung nicht gelingt, sind die betr. Verhältnisse hei jedem dieser Skeletteile eingehend beschrieben und durch Skizzen ('rklärt. Frakturen kommen übrigens eher neben als in den Knor])elfugen zustande, oder sie folgen letzteren nur ein Stück weit und s])riug('n dann in die Diaphyse über. S e s a m b e i n (' können zwei- und mehrfach <>• e t (' i 1 t vor- kommen und so Fi*aktureu vortäuscheu (s. dazu die Ausführungen S. 18 und 19). V e r i 0 s 1 a 1 e A ii f 1 a g e r u n g c' n a n a 11 e n R ö h r t' n - k 11 o c h e n der Extremitäten, — g e n e r a 1 i s i e r t e Periostitis h y p e r ]) 1 a s t i c a — besonders ausgeprägt an den Grund[ihalangen der Finger und an den Metakarpc'ii, mit alleinigem Fehlen an M ittel- und Endphalangen kommen — übrigens ein äusserst seltener Befund](https://iiif.wellcomecollection.org/image/b29929301_0016.jp2/full/800%2C/0/default.jpg)