Die chemische Konstitution des Gehirns des Menschen und den Tiere : Nach eigenen Forschungen bearbeitet / von J. Ludwig W. Thudichum.
- Johann Ludwig Wilhelm Thudichum
- Date:
- 1901
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Credit: Die chemische Konstitution des Gehirns des Menschen und den Tiere : Nach eigenen Forschungen bearbeitet / von J. Ludwig W. Thudichum. Source: Wellcome Collection.
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![Prozente Pt = I C H N O Pt Cl 12.091 3.070 5.019 4-255 39.466 36.171 5.0 153 1.79 1-3 1.0 5.0 Daraus lässt sich die approximative Formel C5H14N2O, HCl. PtC]4 ableiten. Die Verbindung ist daher in mehreren Beziehungen anormal, könnte aber von Neurin durch Verdoppelung der Molekel und darauf folgende Abspaltungen hergeleitet sein. Die hier als möglich gedachte Verdoppelung der Molekel des Neurins wird bei gewissen Reaktionen desselben mit oxydierenden Substanzen wirk- lich beobachtet. Stearinsäure und homologe Säuren. Die Säure, oder Gruppe von Säuren, welche das in Aether und Alkohol un- lösliche Bleisalz und Baryumsalz liefert, ist meistens gut krystalli- siert und ganz weiss. Allein bei Schmelzpunkt-Bestimmungen werden Zahlen erhalten, welche zeigen, dass man es nicht mit Stearinsäure allein zu thun hat. So wurde ein Präparat in vier Fraktionen kry- stallisiert. Nr. i schmolz bei 68, Nr. 2 bei 66°, Nr. 3 bei 62.5° und Nr. 4 bei 63.5 Durch Umkrystallisieren, wobei viel Material in Lösung blieb, stieg der Schmelzpunkt der Hauptmengen der vier Fraktionen auf 68. Es wurde also in diesem Fall überhaupt keine bei 69.5 schmelzende reine Stearinsäure erhalten. In einem zweiten Präparat, welches durch häufiges Umkrystal- lisieren und Digerieren mit Thierkohle gereinigt worden war, und welches aus weissen, charakteristischen Krystallen bestand, wurde der Schmelzpunkt 70 beobachtet. Diese Säure gab bei der Ana- lyse Daten, welche genau zur Formel CiKHggOj, also der der Stearin- säure, führten. In einem dritten Präparat wurde der Schmelzpunkt 69*^ beob- achtet. Auf vielen Umwegen Hess sich reine Stearinsäure aus allen Präparaten darstellen, sodass bewiesen war, dass die Hauptmenge des chemolytischen Produkts aus dieser Säure besteht. Es war aber stets eine kleine Menge einer entweder unter dem Schmelz- punkt der Stearinsäure zergehenden, wie z. B. Margarin- oder Pal- mitinsäure, oder einer darüber schmelzenden vorhanden. Kephalinsäure. Zersetzt man das in Aether lösliche Baryumsalz mit Weinsäure, so bleibt eine tiefgefärbte Säure in Lösung. Diese hinterbleibt nach dem Abdestillieren des Aethers als eine klebrige Masse zurück, an der noch keine Neigung zum Krystallisieren beobachtet worden ist. Sie löst sich leicht in Am- moniakwasser, und diese Lösung liefert mit Chlorbaryum ein Baryt-](https://iiif.wellcomecollection.org/image/b23984569_0164.jp2/full/800%2C/0/default.jpg)
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