Die Pathologie und Therapie der Scropheln : Aus dem Englischen übers.
- Robert Mortimer Glover
- Date:
- 1847
Licence: Public Domain Mark
Credit: Die Pathologie und Therapie der Scropheln : Aus dem Englischen übers. Source: Wellcome Collection.
Provider: This material has been provided by the Harvey Cushing/John Hay Whitney Medical Library at Yale University, through the Medical Heritage Library. The original may be consulted at the Harvey Cushing/John Hay Whitney Medical Library at Yale University.
205/214 page 195
![verordnet. — Am '22. October waren die Geschwülste absorbirt, bre auf eine, welche in Eiterung übergehen zu -wollen schien. Der Schiuno] hatte sich wieder verschlimmert. Der Patient wog nenn Stein zwei und ein halbes Pfund;; er fühlt sich kräftiger und besser. Der (ie- brauch dos Leborthrancs wird ausgesetzt und ein sechstel Gran Qneck- silbersublimat dreimal täglich zu nehmen verordnet. — Am I. No vember. Die Gesehwulst ist aufgebrochen und ein Geschwür zurück- geblieben, welches stark eitert. — Am 22. November. Et hat die Tänct. jodi comp, gebraucht; die aufgebrochene Drüse ist beinahe ge- heilt und der Schlund Vollkommen gut. Der Kranke wog neun Stein zehn Pfund und ging am Listen wieder an seine Arbeit. Ich habe diese Fälle nicht etwa als Beispiele einer glänzenden Kur ausgewählt, sondern weil sich an ihnen grade der Erfolg der Behandlung am besten erkennen lässt. — Viele scrophulösc Krankhei- ten der Knochen sind offenbar unheilbar, nnd in anderen Füllen von äusserer Scrophulosis eignen sieb die Patienten so selten zur Erpro- bung einer l'ehandlungsweisc, dass man überhaupt nicht häufig Ge- legenheit hat, über die Wirksamkeit einer Kurmethode eine gehörige Er- fahrung zu machen. Solche Fälle hier mitzutheilen, würde daher un- zweckmässig gewesen sein. Ich habe aber auch Fälle gesehen, in denen eine Kurmethode, welche während der policlinischen Behandlung ganz unwirk- sam blieb, in der Hospitalpraxis von besserem Erfolge war. Dies rührte wahrscheinlich daher, weil man die diätetischen Verordnungen in einem Hospitale besser überwachen kann. Es wäre mir ein Leichtes, die Zahl der Fälle noch sehr zu vermehren; allein ich glaube , dass die bereits mitgetheilten zur Erläuterung meiner Ansichten vollkom- men ausreichen. Erklärung der microscopischen Abbildungen. Fig. 1. — stellt das gewöhnliche Aussehen der organisirten Lym- phe, stark vergrössert, im Gegensatz zum Tuberkelstoffe dar. Es ist hier ganz gleichgültig, ob man annimmt, dass die Fasern der Lymphe immer erst aus Zellen entstehen, oder dass sie primitiv sind: das Pro- duet der normalen Entzündung ist immer höher organisirt, als der Tuberkel- oder Scrophel-Stoff. (pag. 32.) F i g. 2. — ist eine Mischung von Lymphe und Tuberkelstoff. (pag. 3-2.) Fig. 3. — ist eine Schicht aus einem Lungentuberkel, 400mal vergrössert; die grossen darin vorkommenden Körper sind wahrschein- lich veränderte Epitheliumlappen. (pag. 31.) Fig. 4. — ist eine andere Abbildungeines Lungentuberkcls. Fig. 5. — stellt die Köperchen und Körnehen der Tuberkeln dar. (pag. 31.) Die granulirten Körperchen, welche man für wesentliche](https://iiif.wellcomecollection.org/image/b21022926_0205.jp2/full/800%2C/0/default.jpg)


