Untersuchungen über das endosmotische Aequivalent des Glaubersalzes / von Carl Ernst Emil Hoffmann.
- Hoffmann, Carl Ernst Emil, 1827-1877.
- Date:
- 1858
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Credit: Untersuchungen über das endosmotische Aequivalent des Glaubersalzes / von Carl Ernst Emil Hoffmann. Source: Wellcome Collection.
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![Tabelle XL Nr. Beschaffenheit der angewendeten Membran Einge Me Na0S03 Gr. führte □ge no Gr. Am S vorha Me Na0803 Gr. chlufs ndene nge HO Gr. Durch tene ] NaOS03 Gr. getre- Vlenge HO Gr. Endos- moti- sches Aequi- valent Tempe- ratur o K. HO- Gehalt des Salzes % Ver- suchs- dauer St. M. 1 Frischer Herzbeutel vom Rind, 24 Stunden in Wasser, glatte Seite gegen Na0S03 5,584 33,418 4,143 40,627 1,441 7,209 5,003 13,1 56,31 5 2 Frischer Herzbeutel vom Rind, wie bei Nr. 1 5,791 38,694 4,694 44,604 1,097 5,910 5,387 13,2 56,31 5 3 Frischer Herzbeutel von der Kuh, 4 Tage ausgewässert, glatte Seite gegen Na0S03 4,496 31,177 3,712 35,549 0,784 4,372 5,576 11,8 54,60 5 30 4 Frischer Herzbeutel von der Kuh, wie bei Nr. 3 4,367 26,393 3,176 32,871 1,191 6,478 5,439 11,8 54,60 5 30 5 Frischer Herzbeutel von der Kuh, 4 Stunden ausgewässert, glatte Seite gegen Na0S03 6,745 30,753 5,969 35,2511 0,776 4,498 5,796 13,2 57,03 5 30 Aus denselben geht hervor, dafs für den Herzbeutel des Rindes, das beiläufig bemerkt noch sehr jugendlich war, das endosmotische Aequivalent nur wenig verändert erscheint, während für den der Kuh das Aequivalent sich etwas höher gestaltet. Wodurch dies bedingt ist, kann man nicht mit Bestimmtheit sagen. Möglicherweise kann diese Thatsache abhängen von der gröfseren Homogeneität, oder gröfseren Dicke, oder endlich von der gröfseren Dichte. Dasselbe Resultat hat sich auch bei der Diffusion des Kochsalzes herausgestellt. (Beiträge S. 140.) Schlufsb etrachtung. Die beschriebene Methode zur Bestimmung des endosmotischen Aequivalentes hat sich bei meinen Untersuchungen über das Glaubersalz so vollständig bewährt, sie zeigt gegenüber den anderen bekannt gewordenen Methoden so geringe Schwankungen in den Resultaten, dafs sie allgemein zur Bestimmung des endosmotischen Aequivalentes der verschiedenen Salze empfohlen werden kann. Freilich gehört dazu, dafs man sie in allen ihren Einzelnheiten mit strenger Genauigkeit befolge; es gehört zur Erhaltung übereinstimmender Resultate nothwendig dazu, dafs man die Berechnungen z. B. des Wassergehaltes der Salze für jedes einzelne Experiment anstellt und nicht, wie dies z. B. Harzer gethan hat, sich damit begnügt, den aus der Formel NaOSOs -f- 10 HO berechneten Werth des Wassergehaltes für krystallisirtes Glaubersalz mit in die Aequivalentberechnung hineinzuziehen, während, wie sich aus dem in meinen Tabellen angegebene Procentgehalte des jedesmal angewendeten Salzes zur Genüge herausstellt, man es bei noch so genauer Arbeit niemals in der Hand hat, dafs nicht vielleicht noch aufser dem Krystallisationswasser auch noch anderes Wasser anhänge, oder aber durch das Liegen an der Luft schon ein Theil des Krystallisationswassers dem Salze entzogen sei. Auf einen anderen Umstand, der wohl nicht von allen Forschern vollständig gewürdigt wurde, der auch bei der Bestimmung des endosmotischen Aequivalentes nicht von dem Werthe ist, als z. B. bei der Bestimmung der Geschwindigkeit der Endosmose , erlaube ich mir, noch auf-](https://iiif.wellcomecollection.org/image/b22291349_0023.jp2/full/800%2C/0/default.jpg)


