Aus pharmazeutischer Vorzeit in Bild und Wort / von Hermann Peters.
- Peters Hermann, 1847-1920.
- Date:
- 1886
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Credit: Aus pharmazeutischer Vorzeit in Bild und Wort / von Hermann Peters. Source: Wellcome Collection.
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![,aud| meine lüal]ren ein, nam mir cor, von einem Dorff 5um andern bi§ in bas (£lfa§ tjinein 31; toanbern unb meine Xüaf^re nnterrocgs an mann 5U bringen . . . „Da \d\ bas erftemal mit meinem Quacffalberei uor eine Kird^e fam unb fail I^atte, toar bie Cofung gar fd]Ied]t, roeil \d] oiel 3U blöb mar, mir aud] foraol bie Sprad^e als ftorgerifdie 2lufffd}neiberei nid^t von ftatten gelten n^oEte: faBje benn and\ gleid?, ba§ idjs anberft angrciffen müfte, toenn id) (Selb cinnel^men unb meinen Quard an ben ZHann bringen motte. 3dl gißng mit meinem Kram in bas lüirtstjanß unb oernaljm über Cifd] r»om )X)irtf^, ba§ ben Had]= mittag allerljanb £eute unter ber Cinben cor feinem ^au§ sufammen fommen toürben, ba bärffte id^ benn xx>ol fo ettoas oerfauffen, a?enn idi gute JDaljre J|ätte, allein es gebe ber Betrieger fo oiel im £anb, ba^ bie Ceute geroaltig mit bem (ßelb jurücf I^ielten, roenn fic feine getoiffe Probe oor 2tugen feBjen, ba§ ber Cljeriad au§bunbig gut toäre. Jlts \d\ bergeftalt Dernat;m, tt>o es mangeie, befam \d\ ein Ijalbes Crinfglä§lein noH guten Stra^burger Branbten?ein unn finng eine 2Irt Krotten, bie man Heling ober ZHäl^mlein nennet, fo im ^rüJjIing unb 5ommer in ben unfaubern pfü^en fiijen unb fingen, ftnb golbgelb ober faft rottjgefb unb unten am Baud] fdjroars ge= fd^eiJigt, gar unluflig anjufeBjen. €in fold^es fa^te id\ in ein 5dioppen=(SIa§ mit XDaffer unb [tellets neben meine lüaljre auff einen Cifd? unter ber önben. iX>ic fid^ nun bie £eute anfingen Ijäuffiger 3U Derfammeln unb umb mid] Ejerum ftunben, oermeinteu etlid^e, idi n?ürbe mit ber Klufft, fo idi oon ber IDirtijin au§ iJjrer Küd^en entlel|nt, bie ^äline außbredien, id) aber fing an: 3br fjcrren unb gueti 5reunb (bann id) fönte nodj gar ujenig 5ran3Öfifd? reben), bin \di fein bredj btr bie ^ätjne au§, allein Ijab idi gut lüaffer oor bie 2Iug, es mag all bie ^tufe bie rottje 2lug; ja, antwortet einer, man fieEjets an euren ^ugen rooE)!, fte feigen ja au§ n?ie stceen 3rriüifdie. 3di fagte, bas ift voa^t, wann id] aber ber XDaffer oor midi nidit Iiab, fo märe idi ^ol gar blinb n?erb, id] oerfauff fonft ber Xüaffer nit, ber CEjeriac unb ber pulüer cor bie roeiffe §älin, unb bas rOunbfalb wiU. \d\ cerfauff unb ber lüaffer nodi ba3U fd]enf. 3di bin fein Sdireier ober befdieiß bie Ceut, Ejab idi mein CEjeriac •feil, roann idi fie J|abe probirt, unb fie bir nit gefällt, fo barffft bu jtc nit fauff ab. 3nbem lieg idj einen oon ben Umftanb eins non](https://iiif.wellcomecollection.org/image/b21691885_0498.jp2/full/800%2C/0/default.jpg)