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Credit: Die Leitungsbahnen im Gehirn und Ruckernmark. Source: Wellcome Collection.
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No text description is available for this image![schen Saulen durch die vordere Commissur hindurch zum Grrimd- biindel des Yorderseitenstran^es der anderen Seite verlauft.^j Das Yorhandensein verschiedener Fasersysteme innerhalb des Grundbtindels der Yorder- und Seitenstrange wird mit Sicherheit auch durch die sekundaren Degenerationen bewiesen. Nach Durch- schneidung des Ktickenmarkes beobachtet man namlich. sowohl auf- steigende, als auch absteigende Degeneration der Grundbiindel; freiJich auf einer relativ kurzen Strecke. Die absteigende Degene- ration betrifft hauptsachlich die peripheren Gebiete des Grundbiindels. Im Yorderstrang ergreift die Degeneration in der Kegel die Peri- pherie; lateralwarts dagegen, d. h. im Seitenstrang, entfernt sich das Oebiet der Degeneration allmahlich von der Peripherie des Rticken- markes, yerschont also den Bezirk des vorderen ausseren Btindels; jedoch auch hier bleibt die Degeneration im wesentlichen auf die peripheren Gebiete des Grundbiindels beschrankt. In den tibrig- bleibenden, dem Yorderhorne angrenzenden Teilen des Grundbiindels finden sich nur geringe Mengen absteigend degenerierender Fasern; um so grosser ist hier dafiir die Zahl der sekundar aufsteigend ent- arteten, bestimmte Strecken auf warts verfolgbaren Fasern. Etwas spater als das Grundbiindel entwickelt sich das sog. Kleinhirnbtindel, welches als schmaler Streifen entlang der Peripherie der hinteren Halfte der Seitenstrange sich hinzieht.^) Dieses Blindel (Schema 1, d] Taf. Fig. I, II, III, YI, 3) war bereits Foville be- kannt: er machte die Beobachtung, dass bei Neugeborenen an der hinteren Peripherie der Seitenstrange, welche hier noch grau, weil ^) In einem unliingst pubUzierten Fall von ausgedehnter gliomatoser Zer- storung des Hinterhorns fand Eossolimo aufsteigende Degeneration der ander- seitigen Schleifenschicht; beziiglich einer Degeneration des von uns hier betracli- teten Fasersystems jedoch. konnen wir aus der Schilderang dieses Falles leider keinerlei Anhaltspunkte gewinnen. 2) Nach meinen Untersuchungen volizieht sich die Markscheidenbildung im Kleinhirnbiindel nicht spater als zu Anfang des VI. Fotalmonates, da bei Foten von 25—28 cm Lange das Kleinhirnbiindel bereits markhaltig gefunden wird.](https://iiif.wellcomecollection.org/image/b21270491_0057.jp2/full/800%2C/0/default.jpg)