Beiträge zur Kenntnis des weiblichen Scheinzwittertums / von Johannes Fibiger.
- Johannes Fibiger
- Date:
- 1905
Licence: In copyright
Credit: Beiträge zur Kenntnis des weiblichen Scheinzwittertums / von Johannes Fibiger. Source: Wellcome Collection.
Provider: This material has been provided by The Royal College of Surgeons of England. The original may be consulted at The Royal College of Surgeons of England.
25/67
No text description is available for this image
No text description is available for this image
No text description is available for this image![f(tk . =ll fn» ?rojf. 8,^ eine klme Paw fliäflle, dit daliiitli il der wlitH Xim ^lere Jj ca cif roD oben 5; iniere nuit ui dei j ttwj2|ca Diij Sjca da linlfi ] I betiifl anilai., iffiJfr Fiit*' *ei*e 1 ileiudVonfiin?^' tf!*? sowie einzelne Graafsche Follikel; von denen das größte in seiner größten Ausdehnung etwa 2 mm mißt (s. die beigefügten Fig. 3—5, Taf. II). Im Hilus beider Ovarien lassen sich Parovarialstränge nachweisen, die nichts Abnormes aufweisen und sich bis ins Parenchym des Ovariums erstrecken. Im Hilus des linken Ovariums findet sich ein Zellenhaufen, der aus Zellen besteht, die ganz an die medulläre Substanz der Neben- niere erinnern. (Der Nachweis der Chromaffinität ist ausgeschlossen, da die Präparate in Formalin fixiert sind.) Nirgends stößt man auf Spuren von Testiselementen. Die Parovarien sind ganz normal gebaut. Einige Kanäle er- scheinen in geringem Grade cystisch erweitert und von einem kubischen Epithel bekleidet; sonst sind die Kanäle natürlich und das Epithel ist hoch. Die Flimmerhaare sind in mehreren Kanälen gut erhalten. Zur Untersuchung auf Gartnersche Gänge werden außer den Parovarien Querschnitte von beiden Tubae mit den unterliegenden Teilen der Lig. lata — Flächenschnitte von beiden Lig. lata, die ausgespannt, in ausgespanntem Zustande eingegossen und in Serien aufgeschnitten werden —, ferner Querschnitte durch beide Tubaecken und durch das Corpus Uteri —, Querschnitte durch das Collum uteri und endlich (Quer- schnitte durch die Vagina mikroskopiert. Es lassen sich nirgends Gartnersche Gänge nachweisen. Das Paroophoron und abnorme Residuen der Wollfschen Gänge sind auch nicht aufzufinden. Die Untersuchung horizontaler (Querschnitte in verschiedener Höhe teils durch die hintere Wand der Blase und die Vagina, teils durch die Prostata, die Vagina und das Rectum ergibt keine Spur von Vesiculae seminales oder von Vasa deferentia. Die Harnblase, die Vagina und der Uterus bieten nichts Abnormes dar; die Prostata hat denselben Bau, den man gewöhnlich bei kleinen Kindern beobachtet und enthält keine Corj)ora amylacea. Das Parenchym der Nebennieren ist im ganzen wie gewöhnlich gebaut und unterscheidet sich nur vom Parenchym normaler Nebennieren durch die vielem unregelmäßig ein- und ausgebuchteten gyriformen Par- tien, in denen die normale Anordnung jedoch an den meisten Stellen vollständig erhalten ist. Die Mark- und Rindensubstanzen lassen sich ohne Schwierigkeiten trennen und sind beide von bedeutender Breite. Die verschiedenen Zonen der Rindensubstanz erscheinen deutlich differentiiert. Die Zellen scheinen nur fettartige Substanz in mäßiger Menge enthalten zu haben. Blutung oder Pigmentablagerung fand sich weder in der gefäßreichen Medullarsubstanz noch im Corticalisgewebe. Es zeigt sich, daß der im linken Lig. latum nachgewiesene Knoten, wie angenommen, eine accessorische Nebenniere von ganz demselben Bau wie bei den von M archand beschriebenen ist. Bei der Mikroskopie der oberen und unteren Pole beider Nieren werden keine aberrierten Nebennierenelemente im Parenchym nachgewiesen. T](https://iiif.wellcomecollection.org/image/b22428355_0025.jp2/full/800%2C/0/default.jpg)