Anorganische Fermente : Darstellung kolloidaler Metalle auf elektrischem Wege und Untersuchung ihrer katalytischen Eigenschaften / Kontaktchemische Studie, von Georg Bredig.
- Georg Bredig
- Date:
- 1901
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Credit: Anorganische Fermente : Darstellung kolloidaler Metalle auf elektrischem Wege und Untersuchung ihrer katalytischen Eigenschaften / Kontaktchemische Studie, von Georg Bredig. Source: Wellcome Collection.
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![bei Zusatz von 0-00018 1 o CgH^-NIl^ ]iro Lit. ff 0-00004 ff if >» ff 0-00024 ff >> » 0-001 ff „ ff ■ ff 0-000001 SgCk ff f. 0-0048 HgCy^ ff ff ■ ff ff 0-002 ff ■ Na.^SOa » ff JJ ff ff> 0-0002 ff Na.2S.2Og „ ff ff ff ff O-OO03 1 ff HCl f: Sehr stark läliinend wirkten, auch Kohlenoxyd, Arsen- wasserstoff, Scliwefelkolilenstoff und zersetztes, Amylnitrit, sqlnvächer salpetrige Säure., Pyrogallol iind.arsenige Säure, noch schwächer Nitrobenzol, Plusssäure und Fluorammonium, nahezu , gar. nicht Kaliumchlorat, Schwefelsäure, Salpeter- säure, Äther, Alkohol, Glycerin, Amylalkohol etc. In der Mehrzahl der Fälle war eine Übereinstimmung in der lähmenden. Wirkung obiger „Gifte“ 'auf die Ferment- und Ehukatalyse und auf'die Plathikatalyse unverkennbar,' doch sind 'auch'Ausnahmen vorhanden. ■ Bei^ der Lähmim’g der Platinkatalyse durch BCN^ CO^ P, PPg, Na^SO^^ NH^.OH etc. traten Erholu ngserscheinungen em, was bei der leichten Oxydierbarkeit dieser Stoffe leicht erlilärlich ist. Auch hier- für giebt es Analogien bei den Enzymen. Besonders charakteristisch benimmt sich CO, wobei noch besonders interessant die Erscheinung ist, dass von der (70-Vergiftung erholtes Platthsol viel' aktiver ist als zuvor. Die Eeihenfolge des Zusatzes von Gift’imd zum Kataly- sator hat, wie bei Enzymen, oft grossen Einfluss auf die Stärke der ein tretenden Lähmung, ebenso auch die „Inkubationszeit“ des Giftes mit dem Platin vor Zusatz des //gOg. Alle diese Thatsachen deuten auf eine ausgesprochene Analogie, zwischen den Kontaktwirkungeii in der anorgani- schen Welt und den FermentVirkungen in der organischen AVelt hin. Da es sich bei meinen kolloidalen Katalysatoren um Eeak- tionen handelt, die an ungeheuer entwickelten Oberflächen statt- fmden, so ist es durchaus Avahrscheinlich, dass Ähnliches auch bei den AVirkungen der Fermente, Enzyme, Blutkörperchen und oxydierenden und katalysierenden OrgangeAvebe vorliegt. AAGr sehen also, dass der Organismus nicht nur deshalb seine ungeheuren Oberflächen in den GeAveben und kolloidalen Fermenten entwickelt, Aveil er osmotische A^or- gänge braucht, sondern auch Avegen der möglichst grossen katalytischen](https://iiif.wellcomecollection.org/image/b28118467_0102.jp2/full/800%2C/0/default.jpg)
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