Enneadische Studien, Versuch einer Geschichte der Neunzahl bei den Griechen : mit besonderer Berücksichtigungen des ält. Epos, der Philosophen und Ärzte / von W.H. Roscher.
- Wilhelm Heinrich Roscher
- Date:
- 1907
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Credit: Enneadische Studien, Versuch einer Geschichte der Neunzahl bei den Griechen : mit besonderer Berücksichtigungen des ält. Epos, der Philosophen und Ärzte / von W.H. Roscher. Source: Wellcome Collection.
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No text description is available for this image![Auffassung die Tage der Konjunktion als neutrale Zwischen- zeit zwischen zwei Monaten (vgl. lat. interlnnium, umbr. anter- menzaru, griech. fisöoötXyvov) gelten.25a) b) Enneadische Monat-, Jahr- und Geschlechterfristen. Ob der Siebenmonatfrist in der bekannten Erzählung vom Siebenmonatskinde (ejttdyyvog) Enrystheus T 117 7j d’ txvei fpiXov vfov, 6 d’ tßdon og iövrjzei neig' £% ö’ ctyaye JtQO cpocoöde xal yXiTO^yvov tovta eine auf <Jie normale Schwangerschaftsperiode von 9 Monaten be- zügliche enneadische Parallele im Bereiche der 'homerischen’ Ge- dichte gegenübersteht, hängt wesentlich ab von der Interpretation von Hymn. in Mercur. 10 fl*.: aXX’ otf di] }leydXoio z/tog vöog i^sreXeito, (ry d’ ydy dsxarog {i£tg ovQavrß iöTyQixro), i'g ve cpoag ayayev, aQiöyyd re tgya tetvxto. . . . Hier fragt es sich, ob die Geburt des Hermes nach vollendeter neunmonatiger Schwangerschaft am Beginn des 10. Monats oder aber erst um die Mitte oder am Ende des 10. Monats255) erfolgend zu denken ist. Im ersteren Falle würde Hermes noch als ivved- 25a) Ähnlich betrachten die Attiker den 30. als svr\ xal via, d. h. als halb zum alten, halb zum neuen Monat gehörig. 25b) Vgl. die griechische Volksanschauung in der Aussage der Mutter des Damaratos b. Herod. 6, 69: rov %q6vov . . . xovg öixa (irjvag ovdixco igyxeiv. xixxovGi yug yvvaixeg xal ivved[ifjva xal enxä [ix]va xal ov TtäGca dexa [Ai] vag ixxeXiöaGai. Auch die Körner kannten den Begriff der öexdfirjvoi sehr wohl, wie aus der Benennung der beiden Geburtsgöttinnen (Parcae) Nona et Decuma hervor- geht. Vgl. auch Censor. de die nat. 7, 6: nono autem et decimo mense cum Chaldaei plurimi et ... . Aristoteles edi posse partum putaverint, neque Epi- genes Byzantius nono fieri posse contendit nec Hippocrates Cous decimo. Nach „Pythagoras“ b. Censor. x 1, 2 (s. Abh. III S. 35), erfolgt die Geburt des dexa- [iijvog am 274. Tage; 'Hippocr.’ n. enxa[i. I p. 450 K. xa iv enxu xeGöaqax.ovxaGi [= 280] xixxöfieva, xa 6exd[ii]va xaXovfieva. ib. p. 450 ob. acodeit] d’ av [ia- XiGxa [ro qu/ipuor] ei xov ivvaxov (irjvög yivoixo iv £|odfo. Empedokl. b. Diels Dox. p. 427, 21. 'Hippocr.5 n. xgocp. II p. 23 Kühn führt als Ansicht einiger Ärzte an, daß manche Geburten erst am 300 sten Tage, also am Ende des 10. (dreißigtägigen) Monats, zur Welt kommen (Gell. 3, 16). Als dexd[it]voi. gelten im Mythus Herakles, Ion, Adonis: Abh. I S. iof. u. Anm. 33 u. S. 76 ob. Auch Platon sollte ein dexdyrjvog sein: Plut. Q. conv. 8, 1, 2, 4.](https://iiif.wellcomecollection.org/image/b24880875_0025.jp2/full/800%2C/0/default.jpg)