Enneadische Studien, Versuch einer Geschichte der Neunzahl bei den Griechen : mit besonderer Berücksichtigungen des ält. Epos, der Philosophen und Ärzte / von W.H. Roscher.
- Wilhelm Heinrich Roscher
- Date:
- 1907
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Credit: Enneadische Studien, Versuch einer Geschichte der Neunzahl bei den Griechen : mit besonderer Berücksichtigungen des ält. Epos, der Philosophen und Ärzte / von W.H. Roscher. Source: Wellcome Collection.
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No text description is available for this image![wie die Zahl 274 an Stelle der ursprünglich angenommenen 280 [=270+10] getreten ist und was sie bedeutet: sie stellt näm- lich genau drei Viertel des Sonnenjahrs von 365 Tagen dar und hat die ursprüngliche Zahl 280 verdrängt, um die Zahl der Tage der Fötusentwickelung bis zur Geburt mit einem fest be- stimmten Abschnitt des Sonnenjahres in Übereinstimmung zu bringen.116) — Die Ansicht der griechischen Astrologen von den ivveänyvoi s. unten Kap. VII. Zuletzt gedenke ich hier noch der ganz singulären aus un- bekannter Quelle (Xenokrates?) stammenden Enneadentheorie des Jo. Lyclus de mens. p. 174 R.: Ol xyv yvöLxyv iöxogiav <Jvy- ygdcpovxig epaöi ... tJf'i de xov ivväxov yyvog JtavxeXaig äxagxi^eiv xai XQOg i-^odov ßjtevdeiv [rö i^ißQvov]. xai ei fuv iöxi frrjlv, xaxd xbv l'vvaxov, ei de xoeixxov, xaxd xbv dexaxov agyd^ievov, did xo xbv [iev evvaxov äQi&[iöv, üfjXvv [?!] ovxa xai Uekrjvrjg oixeiov, Jtobg xijv vXrjv avaepeoeddai, xbv de dexaxov JtavxeXeiov eivai xai aooeva. Einiges in diesen sowie in den vorausgehenden und nachfolgenden Worten erinnert stark an Empedokles und Diokles. Siehe unten Kap. VIa. III (dekadisch, dexa^yvoL). Hinsichtlich der dexa^rjvoi, die 280 Tage zählen, s. oben unter II; hinsichtlich der mythischen dexauyvot, wie Hermes, Herakles usw. s. oben Anm. 25^117) — Aus den hippokratischen Schriften kommen folgende Zeugnisse in Betracht: jt. epvöiog Jtaidiov = I pag. 417 Kühn: ev de xyoi firjXQyöLV ivebv iyxgaxhg {läXXov yivexai eig xcov viieprov xrjv xaxdo- gylgiv a[ia dexdxcj fiyvi118), oxe 6 xöxog xy [lyxoi Jtaqayivexai 116) Eine treffende Parallele zu dieser Annahme der Astrologen bildet die Ansicht des Polyhos (Doxogr. 429) — Aet. 5, 18: TlbXvßog exarov oyöorjxovxix dvo % cd rjfiiGv ijfie^ag yiveGd'ca eig xct yovifux' eivca yciQ e'E,d fxrjva oxi xai xov rjXiov a%o xqotxcov ev xoGovxco yqöveo %a^ayiveGd'ai' XiyeG&ai, de eTixafiyviaia, du rag IXXemovGag yfiigag xovxov xov fiyvog ev xä enxu TCQoGXuyißaveG&ai (vgl. auch Timaios Doxogr. p. 428: ovxco xai xd enxdixrjva vo/j,i£eG&cu ovx ovxa extxccfirjva) x. x. X. 182Yg Tage stellen genau die Hälfte des Sonnenjahrs von 365 Tagen dar. Die- selbe Anzahl von Tagen gibt der Yerf. des hippokratischen Buches n. enxay. — I p. 444 K. den Siebenmonatskindern. 117) Andere mythische Wesen freilich, wie z. B. Telete, die Tochter des Dionysos, Beroe (Amymone), die Tochter des Adonis und der Aphrodite, wurden von späteren Epikern als evvedfirjvoi angesehen: Nonn. Dion. 16, 398. 41, 158. 118) Wenn Censorin. 7, 6 den Hippokrates die Zehnmonatskinder in Abrede stellen läßt, so hat er entweder gröblich geirrt oder docn die Schriften, in denen rHippokrates’ von öexdfixjvOL redet, diesem ah- und einem andern Verf. zugesprochen.](https://iiif.wellcomecollection.org/image/b24880875_0083.jp2/full/800%2C/0/default.jpg)