Enneadische Studien, Versuch einer Geschichte der Neunzahl bei den Griechen : mit besonderer Berücksichtigungen des ält. Epos, der Philosophen und Ärzte / von W.H. Roscher.
- Wilhelm Heinrich Roscher
- Date:
- 1907
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Credit: Enneadische Studien, Versuch einer Geschichte der Neunzahl bei den Griechen : mit besonderer Berücksichtigungen des ält. Epos, der Philosophen und Ärzte / von W.H. Roscher. Source: Wellcome Collection.
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No text description is available for this image![S. 76 ff.). Aber auch die 27, also eine enneadische Zahl, spielte in der Akustik des Philolaos eine große Rolle (vgl. Boethius b. Diels a. a. 0. S. 248 und Boeckh S. 76k). Zur Erläuterung der dafür maßgebenden Worte des Boethius bemerkt Boeckh (a. a. 0. S. 77) Folgendes: „Der Ton ist das Verhältnis 8:9 = 24:27 = 192 : 216 = 216 : 243: die Quarte aber ist das Verhältnis 3:4 = 192:256: nimmt man von diesem letzten zwei Töne weg, nämlich die Verhältnisse 192 : 216 und 216:243, so bleibt die Größe des Limma oder der Diesis 243:256, in welchem Verhältnis der Unterschied der Glieder 13 ist. Dies erkannte Philolaos, ging nun aber, wenn man dem Boethius glauben soll, folgenden Gang. Er setzte den Ton vollkommen richtig als 24 : 27, suchte aber nach Pythagoreischer Weise etwas Besonderes in dem Gliede 27 als dem Kubus der ersten ungeraden Zahl 3, und es scheint, daß er wie Platon im Timaios von 1 bis 27 ging in der Darstellung der harmonischen Verhältnisse, weil bis dahin die große Tetraktys reicht: 1. 2. 3. 4. 8. 9. 27, der die Pytha- goreer die größte Wirksamkeit im Weltall zuschrieben, und welche gerade bis auf 27 geht, weil diese Zahl der erste Kubus der un- geraden und der Kubus als Körper nötig ist, wenn aus der Zahl die Weltbildung erklärt werden soll“ usw. (vgl. auch Boeckh, Philo- laos S. 80). Eine zweite enneadische Zahl, nämlich die 729 (=9x9x9 = 3 x 243 = 9 x 81 = 27 x 27) begegnet uns im platonischen Staate, und zwar mit deutlicher Beziehung auf eine ganz bestimmte Zeitfrist (Periode). An der berühmten Stelle, wo Platon den Unterschied zwischen dem Glückseligkeitsgefühl des ßaGiXevg und des rvgavvog zahlen- mäßig zu bestimmen sucht, heißt es (p. 587 E): Ovxovv täv ug lieraöTQeijHtg ScXrj&eCa rjdovfjg tov ßaGiXt'a tov tvqclvvov «qrfUr/yxör« Xtyy, oGov a<pe6Trjxev, i vveaxai eixoG txai s.ttkxoG t ojt XaG iclxig [= 729 mal] rjdior ccvrov ^covta evQrjGei TeXfiaftetGy ry xoXXajtXaGicbGft, tov df rvQavvov ccviccq6t6QOv rfi avrfj zccvry aitoGrccGei. Als sich Glaukos nun über die Höhe der Ziffer verwundert, bemerkt Sokrates zu deren Verständnis noch Folgendes: Kal utrroi xal aXrj\bjj xal rtQoGrjxovta ye [XoyiGnov xara^tcf OQrjxa r jjg diayoQOTrjTOg xolv avdqoiv] ßioig aQtihjör, ei'jteg avroig xooGi)xo\'Giv rju toa 1 xal vvxregxu'i ufiveg xal iviccvToi. Aus den letzten gesperrt gedruckten Worten](https://iiif.wellcomecollection.org/image/b24880875_0094.jp2/full/800%2C/0/default.jpg)