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Credit: Lehrbuch der Elektrochemie / von Max Le Blanc. Source: Wellcome Collection.
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![we ee Bel stimmt, mit der sich die Konzentrationsunterschiede zwischen der Grenzfläche und dem Phaseninnern durch Diffusion aus- gleichen. Schafft man durch Rühren übersichtliche Verhältnisse, indem man das Konzentrationsgefälle auf eine gewisse Schicht- dicke (d) beschränkt, so muß die Reaktionsgeschwindigkeit D.O d koeffizienten und C—.c die in Betracht kommende Konzentra- tionsdifferenz bedeuten. d, ist von Rührgeschwindigkeit, Tempe- ratur, Lösungsmittel abhängig. € Aus dieser Theorie lassen sich interessante Konsequenzen ziehen). Die Auflösungsgeschwindigkeit eines Stabes fester Benzoe- säure in reinem Wasser wird bei gegebener Oberfläche, Tempe- ratur und Rührgeschwindigkeit proportional dem Produkt des Diffusionskoeffizienten und der Konzentration der gesättigten Lösung = k - D . C sein, wo k eine Konstante ist; c ist ja im vorliegenden Falle gleich Null. Nehmen wir nun einen Stab irgendeines schwer löslichen Metalloxydes oder Hydroxydes mit gleicher Oberfläche und wenden in einergesättigten Benzoe- (© 0] sein, wo O die Grenzfläche, D den Diffusions- gesehen von sekundären Störungen wie Rückdiffusion des gebil- deten benzoesauren Salzes) diese Auflösungsgeschwindigkeit der der Benzoesäure in reinem Wasser gleich sein müssen =k: D.C, d.h. in gleicher Zeit werden eine gleiche Anzahl Grammäqui- valente in Lösung gehen. Denn in vorliegendem Faile haben wir an der Oberfläche des festen Körpers stets eine gesättigte Schicht von gelöstem Oxyd, d.h. eine Schicht von OH- in geringer Kon- zentration infolge der Schwerlöslichkeit des Oxyds. Die hinzu- diffundierende Benzoesäure wird an der Oberfläche völlig neu- tralisiert, d.h. praktisch bis zur Konzentration Null gebracht, und für die Auflösungsgeschwindigkeit ist also nur maßgebend der Diffusionskoeffizient der Benzoesäure D, von dem wir an- unwesentlich geändert wird, und die Konzentration der gesättigten Lösung C (abgesehen von der Konstanten k). Offenbar wird nichts Wesentliches geändert, wenn wir an Stelle des Oxydstabes einen gleich großen Stab eines unedlen Metalls z. B. von Zink stellen ; die Konzentration der H* an seiner Oberfläche wird so klein sein, daß wir sie praktisch gleich Null 1) Über die experimentelle Bestätigung siehe E. Brunner, Z. Widerspruch erhebt Wildermann, 66, 445. 1909.](https://iiif.wellcomecollection.org/image/b29807426_0321.jp2/full/800%2C/0/default.jpg)
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