Allgemeine Theorie der monochromatischen Aberrationen und ihre nächsten Ergebnisse für die Ophthalmologie / von Allvar Gullstrand.
- Gullstrand, Allvar, 1862-1930.
- Date:
- 1900
Licence: Public Domain Mark
Credit: Allgemeine Theorie der monochromatischen Aberrationen und ihre nächsten Ergebnisse für die Ophthalmologie / von Allvar Gullstrand. Source: Wellcome Collection.
160/218 page 150
![schnitte Winkel von 45° mit der XX-Ebene bilden, sowie dass bei Rs = 0 / = oo die Evolute die Fokalebene in einer einzigen Linie schneidet, und können die Bedeutung des Asymmetriencoefficientes noch weiter durch folgenden aus dem S. 97 angegebenen Werthe leicht herzuleitenden Ausdruck für die Grösse des Evolutenwinkels illu- striren: 2 yV lUTT * Dass der Werth von As genau wie im astigmatischen Strahlen¬ bündel das Mass der direkten Aberration darstellt, haben wir schon S. 126 erwähnt. Als Mass der transversalen Aberration — wobei nur der in die XX-Ebene fallende Hauptschnitt in Frage kommt — können wir auch G betrachten, obwohl diese Grösse nicht genau der Grösse G im astigmatischen Strahlenbündel entspricht. Dagegen können wir keinen so einfachen Ausdruck für die Bedeutung des Werthes Al fin¬ den, sondern müssen uns damit begnügen, seine Bedeutung für die laterale Aberration des einzelnen Strahles und für die geometrischen Eigenschaften der übrigen abwickelbaren Normalflächen zu kennen. Für die anastigmatischen Strahlenbündel der dritten Form, der mit doppelter Asymmetrie, haben wir noch den zweiten Asymmetrien- coefficienten l in Rechnung zu ziehen. Gemäss unseren Vorausset¬ zungen kann bei dieser Form niemals // == 0 sein; die im Falle l' = 1 vorhandenen orthogonalen Hauptschnitte sind nicht symmetrisch zu der XrX-Ebene orientirt; endlich gilt für den Evolutenvinkel: ]/l2 + 4 V3 A'(l - *T Im übrigen gilt von den Werthen V(1 — V) Rs A* C A* das eben von der zweiten Form Gesagte. Auch betreffend den Werthen Bs und Bl begnügen wir uns mit ihrer Bedeutung für die laterale Aberration eines einzelnen Strahles, obwohl ersterer durch seine Bedeutung für die geodätische Krümmung der die X-Achse berührenden Hauptkrüm¬ mungslinie ausgedrückt werden könnte. Die Strahlenbündel, für welche ’k = 0 ist, bilden den Uebergang zu denen der zweiten Form, indem ihre zweite Asymmetrie nur von den Grössen B“ B* abhängt. Den Uebergang zu der ersten Form finden wir andererseits bei den Strahlen¬ bündeln, für welche sämmtliche Differentialquotienten dritter Ordnung](https://iiif.wellcomecollection.org/image/b31351827_0160.jp2/full/800%2C/0/default.jpg)


