Das Atherom : ein eingebalgtes Epitheliom / von A. Wernher.
- Wernher, Adolph, 1809-1883.
- Date:
- [between 1863 and 1883?]
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Credit: Das Atherom : ein eingebalgtes Epitheliom / von A. Wernher. Source: Wellcome Collection.
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![Kugeln, die selbst wieder eingebalgt sind, völlig von c! Structur eines einfachen Atheroms und in Uebergängen, <; nicht zweifeln lassen, dafs diese Kugeln aus den epithelial] Glohulis hervorgegangen sind. i • ß e 0 b a c ii t u n g IV. ; Zu derselben Zeit, als ich mich mit der vorliegenden Arbeit beschäftigte, h| ich die Gelegenheit, ein ziemlich grosses Atherom von der Gegend des hintd unteren Seitenbeinwinkels zu exstirpiren. Der Kranke war ein 52jäliriger M und konnte über die Entstehung seiner Tumoren, denn er hatte deren noch 2 nere, nichts weiter angeben, als dass er sie schon seit vielen Jahren habe, i Veranlassung, dass er sich jetzt zur Entfernung entschloss, war, dass die Stellei.l fing kahl zu werden; die anderen, noch mit Haaren bedeckt, wurden für | spätere Zeit versprochen. Der Balg liegt in dem Unterhautzellgewebe, hat die (1 an seiner höchsten Wölbung verdünnt, steht aber mit ihr in keiner näheren i bindung. Er enthielt den gewöhnlichen atheromatösen Brei. Er besteht jf 2 Schichten, einer äusseren filzigen, welche aus Bindegewebe gebildet ist, und^ ihrer äusseren Seite in das allgemeine subcutane Bindegew^ebe übergeht, und li inneren, sehr dicht geformten, sehr dünnen Lamelle. Diese letztere (Fig. 4.1 an einem grossen Theile ihres Umfanges so dünn, dass sie gleich einer bl Arachnoidea das Licht durchscheinen lässt. In einem grossen Theile ihres 1 fanges aber ist dieselbe, etwa in der Grösse zweier Kronthaler, von einer knol ähnlichen, weisslichen Platte .und undurchsichtig gemacht. Diese Platte lässti zum Theile wie ein Epithel von der inneren Oberfläche des Balges abheben, r grösseren Theile aber ist sie mit der inneren Membran so verschmolzen, das! sich von dem Faserbalge nicht trennen lässt, und eine Faserlage, die man in dü; Plättchen abziehen kann, geht über sie weg. An diesem zwischen die Faserna ’ geschobenen Theile lassen sich 3 grössere Abtheilungen unterscheiden, diej mit ihren Bändern zusammenstossen, jede ungefähr von der Grösse eines h:t Gulden und von oval runder Gestalt. Sie gehen mit ihren Rändern in diei) etwas verdickte innere Auskleidung des Balges über (Fig. 4. «.). Sie sind irjl Wand des Balges* eingeschoben, nicht bloss anfgelagert. Jede dieser eingebaii Platten ist selbst wieder aus einer grossen Zahl von neben- und aufeinander liege? Kugeln zusammengesetzt, die kleinsten derselben sind wie kleine Stecknadelknijs die grösseren wie Erbsen gross. Jedes dieser Knötchen, der kleineren wiel grösseren, ist deutlich eingebalgt, und lässt sich, so wie seine Decke gespaltei| sehr leicht enucleiren. Das kuglige Nest, in dem es gelegen, ist mit einer fü: Membran ausgekleidet, die leicht mit der Pincette abgezogen werden kann. durchsichtigen kleinen Bälge stehen unzweifelhaft in keiner Gefäss- oder Fascfi bindung mit ihrem kuglichen Inhalte. Auf dem Durchschnitte der grösseren l| dien sieht man deutlich, dass sie selbst concenlrisch geschichtet sind, eine h(ö Rinde, einen weisslichen trüben Kern haben. — Die mikroskopische Untersucti ergiebt, dass der durchscheinende Theil des inneren Balges aus dicht gedräi^](https://iiif.wellcomecollection.org/image/b30566137_0010.jp2/full/800%2C/0/default.jpg)