Griechische Märchen, Sagen und Volkslieder / gesammelt, übersetzt und erläutert von Bernhard Schmidt.
- Date:
- 1877
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Credit: Griechische Märchen, Sagen und Volkslieder / gesammelt, übersetzt und erläutert von Bernhard Schmidt. Source: Wellcome Collection.
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![V. 4. NdiiEpa, cl. i. v& i^Eeupa. — Kai CTaupaix^: zu 3, 4. V. C. EcßXacxapiJuciic: EeßXacxapuüvu) Nebeufoi'm von EeßXacxdiu. V. 7. tiu eigeuthiimlicher Wechsel der Vorstellung: erst ist der Jüugliug selbst zur Cypresse geworden, jetzt wird diese als Mittel zu seiner Befreiung aus dem Hades bezeichnet. Der Jüngling soll, wenn die Cypresse recht hoch geworden, aus ihr heraustreten, wie die Dryade aus ihrem Baum, und an ihr hinaufklettem auf die Oberwelt. — xcol kXuüvouc für cxcoi (ek xoic, d. i. ek xoüc) kX. Vgl. zu 11, 3 und 18, 5. 24. Eine Variante dieses Liedes bei ßazelou S, 3. V. 2. GepeXo, d. i. GepeXiov. Vgl. altgriech. G^peiXov. V. 3. epxaic, Eensterpfesten. Ableitung? Unter copTroXdKia in der unter dem Texte mitgetheilten Variante scheinen kleine Steine zum Ausfüllen verstanden werden zu müssen. Das Wort ist mir dunkel, und auch von Griechen, die ich darüber be- fragte, konnte ich keine bestimmte Auskunft erhalten. 25. Zwiegesjiräch zwischen einem verstorbenen Kinde und seiner Mutter (dieser gehört nur V. 4). Vgl. zu diesem und den beiden folgenden Liedern Volksl. 1, S. 215 f. V. 2. dvcxYuppa, die Zeit, wo die Sonne sich ihrem Untergang nähert; man sagt eyupe ö pXioc in diesem Sinne (eigentl., die S. hat sich gewendet). Vgl. Korai's ”AxaKxa II, S. 101. V. 5. EapoXuexai (Compos. von Xüuu), d. i. so viel als iriirxei dirpoc- ÖOKlixUJC. 26. V. 1. ßadXepa für ßaciXeupa. — ppp tr. für ppv ir. Vgl. zu 18, 9. V. 3. xoußaXiGia, offenbar vom ital. tovaglia. V. 5. paxaipoTiepouvo: über dergleichen Zusammensetzungen vgl. Ross Reisen auf den griech. Inseln II, S. 109 und M. Deffuer NeoeXX. ’AvdX. 1, S. 449 ff. Vgl. auch 18, 23. 27, 8. 28, 8. 43, 12. - xoö für xoöv, d. i. xihv. — cxaupa'ixüive für cxaupa'ixüjv. Ueher die Bedeutung dieses Wortes s. zu 3, 4. V. 9. vd Kdpouve xt] Zeup xouc, eine Fluchformel, deren Sinn sein soll: vd pp pexafupicouv. 27. Vgl. zu diesem und dem folgenden Liede Volksl. 1, S. 241. V. 3. ^xpOÜYO für dxpÜJYav, ^xpcuYOv. Ebenso ^mva für etrivav und öinXoxaipexiOüvxa für bmXoxaipexuIjvxav. V. 8. pecaXoxoußdeXa, zusammengesetzt aus pecdXa oder pecdXi (Tischtuch) und xoußdeXo, welches letztere, wie xoußaXiGi 26, 3, von ital. tovaglia abzuleiten. 28. Vgl. das ähnliche Lied bei Razelou S. 7: OXov xöv dbp ^Y^pica pd öuö Kepid dvapp^va, Kal ÄKOUca xp Xdpicca k’ dpdXmve xö Xdpo’](https://iiif.wellcomecollection.org/image/b24873329_0267.jp2/full/800%2C/0/default.jpg)


