Griechische Märchen, Sagen und Volkslieder / gesammelt, übersetzt und erläutert von Bernhard Schmidt.
- Date:
- 1877
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Credit: Griechische Märchen, Sagen und Volkslieder / gesammelt, übersetzt und erläutert von Bernhard Schmidt. Source: Wellcome Collection.
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![V. 1. ^pÖTe^e (für dp6Y€uce): (')OYe0iu von {>6ja (unten V. 17) ge- bildet, über welches Wort Du Gange im Glossar und Korais ATaKTa 1, S. 155 zu vergleichen sind. V. 3. KoußaXö), d. i. peTacp^pcu dnö töttov elc töttov, wie Korais a. a. 0. S. 200 erklärt, welcher das Wort für alt hält und unter an- derem auf die Glosse des Hesychios (II, 479 Schm) KißaXoc’ bidiKOvoc verweist. — X^iO) d- i- V. 5. öx: zu 20, 18. V. 6. Die Richtigkeit der von mir gegebenen Uebersetzung dieses Verses will ich nicht verbürgen, doch dürfte es schwer sein etwas Wahrscheinlicheres aufzustellen. Ein von mir befragter Grieche er- klärte: ttoToc bOvaxai vä biKaioXoY»lci] toOto. Allein diese Erklärung lässt sich nicht anwenden auf die ganz parallele Stelle bei Passow Nr. 635, 11. Vgl. noch Pass. Nr. 639, 18 (Sanders Volksl. der Neugr. S. 68, dem Pass, dieses Lied entnommen hat, übersetzt hier allerdings: ^wer ist, der für recht das sah an?’) und Chasiot. S. 204. V. 7. vä -rrXaivi]: irXaiviu Nebenform von ttXOvuj. Vgl. 57, 5. V. 8. Eepdöia ( von Eepöc, d. i. Eppöc), trockene, dürre Hölzer, hier auf die Füsse übertragen. V. 10. Heber Trepiöpopoc vgl. Volksleben I, S, 175. V. 12. XeuTcpid, d. i. IXeuGepiav. — Auch dieser Vers lässt ver- schiedene Auffassungen zu. V. 15. Tcoü rdccapouc, als wenn nicht xpöv<«) sondern xP<ivouc vorausgegangen • wäre. V. 16. jioYrtca, Deminut. von ^öy«. V. 17. bouXetpi, d. i. bobXeuciv. V. 21. crdpi für cudpi. Ebenso 55, 10. 55. Zum Tanze 'capxiKÖ’. — Vgl. die ähnlichen Lieder bei Passow Nr. 326 und 327. V. 1. KaXoKuipi, hier wörtlich 'schöne Zeit’, nicht 'Sommer’. V. 3. ceXXiüvei: ceXXibvuj von ital. oder lat. sella. — KaXiYÜivei: unten zu 59, 11. V. 5. cqpupiöoKdXiYö scheint einen Schmuck am Knöchel (cqpupöv) oder überhaupt am Fusse des Pferdes zu bezeichnen; an cqpupi, Ham- mer, kann nicht gedacht werden; über den zweiten Bestandtheil des Wortes s. zu 59, 11. — paXapaxdvia: vgl. das oben S. 84, Anm. 1 Bemerkte. V. 8. KXouGoöve, d. i. dKoXouGoOve. V. 9. eiixoö: zu 15, 1. V. 10. xö KpiGoc für f| KpiGr;, selten (gewöhnlich xö KpiGdpi, wie 54, 21 und 23) 56. Zum Tanze 'ö cxaupuuxöc’. In diesem Liede wechseln wiederum trochaeische und iambische Verse; es beginnt mit fünf trochaeischen akatalektischen Trimetern, worauf ein iambischer katalektischer Tetra-](https://iiif.wellcomecollection.org/image/b24873329_0277.jp2/full/800%2C/0/default.jpg)


