Griechische Märchen, Sagen und Volkslieder / gesammelt, übersetzt und erläutert von Bernhard Schmidt.
- Date:
- 1877
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Credit: Griechische Märchen, Sagen und Volkslieder / gesammelt, übersetzt und erläutert von Bernhard Schmidt. Source: Wellcome Collection.
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![270 V. 1. ö M^covxac: über dicbeu Namen des Schiffeis weiss ich keine Auskunl't zu gehen; ein Nachweis darüber würde vielleicht die chrono- logische Fixirung des Liedes ermöglichen, — toö Meja, Genet. des wie ein Eigenname behandelten Titels ö Mdfac (wogegen geYdXou Genet. der gewöhnlichen neugriechischen Form des Adjectivs, nefäXoc, sein würde). V. 2. n6Xi für TTöXic. V. 4. dirapdcKuiiJe: irapacKÜttTcu es Irersehen beim Siebbücken, sich falsch verbeugen. Vgl. inapatt&Tr]ca 29, 6 und 30, 5. V. 5. ßaciXunc: zu 29, 14. V. 9. Tö ßoXexö c’ (d. i. cou) kann nichts andres bedeuten als ^dein Wunsch, Wüle’. Sonst ist ßoXexö Synonymum von öuvaxöv oder von eÜKttipov. Vgl. Korais 'AxaKxa IV, 1, S. 56 und 57 (der es von ßoXrj, ßdXXm ableitet) und Jeannaraki S. 326 u. d. W. V. 10. x^’iöeiievoc für xdibeugevoc. V. 11. KdXi'ria, d. i. Schuhe, in der mittelalterlichen Graecität häufig (vgl. Du Gange S. 549 f.), in der heutigen Volksspraehe meines Wissens nicht mehr üblich, ist nicht mit Korais 'AxoKxa I, S. 169 und IV, 2, S. 600 von lat. calceus, sondern vielmehr unmittelbar von lat. caliga abzuleiten. Vom Subst. KaXiyi ist wiederum das auch im heuti- gen Griechisch noch ganz gebräuchliche Verb koXituivui, d. i. beschla- gen (s. 55, 3), gebildet. — cpöpie, d. i. eepdpee, Imperf. von qx>püj. V. 12. yöpoc Tc-fj TioöoüXac (ixoboOXa und Tio&ioöXa, DeminuL von irobid): vgl. zu 53, 15. Zu ergänzen ist elvai (xexoioc), d. h. dpKei. V. 14. Xec, d. i. Xeyeic. V. 15. cxdpvei: cxepvui für cxdXvui, d. i. cxeXXui. V. 24. Zum Gedanken vgl. die Lieder bei Passow Nr. 526, 1—4 und NeoeXX. ’AvdX'. I, S. 343, sowie Hahu’s Gr. Märchen U, S. 148 oben. — irXaKÖ: TrXaKÖc, Hürde, Pferch für Thiere, vielleicht verwandt mit uXaS, soll jetzt haujitsächlich in Makedonien gebräuchlich sein (das gemeingriechische Wort dafür ist pdvöpa). V. 26. dvabe^ijuiaic (dvabexopai), die von ihr aus der Taufe ge- hobenen Mädchen (auch bei Pass. Nr. 526, 13). Unten V. 57 statt des- sen TTapabeSi|Lua(c, wohl um einen unangenehmen Hiatus zu ver- meiden. V. 27. xPiJtOKepapu)|Li4vo, ergänze elvai. V. 28. dXXr|vf)C für dXXrjc. Vgl. Mullach S. 197 flF. M. Deffuer Neogr. S. 87. — xö cnixi xi^c: das Pronomen abuudirt Ganz ähnlich sagt unser Volk: ^der andren ihr Haus’. V. 29. Keivfjc und ^Keivfic für ^xeivric. Vgl. Mullach S. 199. — Xoydpi: zu 35, 2. V. 30. cdpvei, d. i. cOpei. V. 31. Kuicxavxd für Kmvcxavxd, d. i. Kujvcxavxlvov. — dnavrai- vouv: dTTavxaivu), Nebenform von dnavxduj. Ebenso V. 45. V. 33. CKupiKia für cxapiKia (vgl. cKOivi für cxoivi, CKoXeiö für cxoXeiö, d. i. cxoXeiov, ckivoc für exivoe, dpocKuXr) oben 57, 23 für pacxdXrj), d. i. cuTX«pii<ia, bezeichnet sowohl das Geschenk, das zum Danke für eine erhaltene frohe Botschaft gegeben wird, als auch die](https://iiif.wellcomecollection.org/image/b24873329_0282.jp2/full/800%2C/0/default.jpg)


