Die Sprache des Traumes : eine Darstellung der Symbolik und Deutung des Traumes in ihren Beziehungen zur kranken und gesunden Seele für Aerzte und Psychologen / von Wilhelm Stekel.
- Wilhelm Stekel
- Date:
- 1927
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Credit: Die Sprache des Traumes : eine Darstellung der Symbolik und Deutung des Traumes in ihren Beziehungen zur kranken und gesunden Seele für Aerzte und Psychologen / von Wilhelm Stekel. Source: Wellcome Collection.
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![sagt auch sonst im Leben, wenn er sein Können beweisen soll1). Aber <tie symbolischen Gleichungen zeigen noch weitere überraschende Zu- sammenhänge. Von der Vorstellung, ,Ich kann nicht“ gehen Verbin- dungen zu den Vorstellungen „Ich darf nicht“ und „Ich soll nicht“. treten diese Hemmungen nicht als Imperative, sondern in Form von Fragen auf z. B. Kann ich?“ „Darf ich?“ „Soll ich?“, so werden- wir die verschiedenen Phänomene des Zweifels beobachten können, die noch viel zu wenig m ihren psychologischen Wurzeln erforscht wurden. Diesen Problemen in den Träumen nachzuforschen, wird meine weitere Aufgabe sein. Die bekannten typischen Hemmungsträume, in ioneö dew ?finTr/^Cht V°r der Stelle sind *e beste Illustra- 7\CthldueSGr AuffassunS- Der Träumer „kann“ wirklich sie n^'htB^Che MenasPhen Räumen aber parallele Situationen, in denen ^ nicht können Sie wollen schießen und das Gewehr geht nicht los dei sie wollen über einen Bach setzen und es geht nicht. Das Pferd kann nicht weiter die Elektrische kommt nicht von Fleck, sie können ihre TVSnmA° die Vors*f1Iun8 vom „Nicht können“ durch lhie Tiaume wie durch ihr ganzes Leben. Das ist nur ein Beispiel rren The]? ZU erbrin^en- Sie alle beweisen uns, wie fruchtbar sich die Anwendung der symbolischen Gleichungen in der Praxis erweist. Dme zweite Erscheinung, die uns durch unsere Analysen klar wurde, ist die Bipolarität aller psychischen Phänomene“ Darm unterscheidet sich meine Auffassung von der Freuds, der den Das p'amfmba t zu£unsten des latenten vernachlässigt. Das Gesetz der Bipolantat macht uns erst die Erscheinungen der Traum- entstellung verständlich. Zugegeben: Wir enträtseln manchen Traum erst, wenn wir ihn umkehren oder von rückwärts lesen. Aber er muß auch in der direkten Form einen Sinn haben! Die Umkehrung soll uns nur zeigen, daß zwei Seelenströmungen um die Herrschaft der Seele nngen. Alles ist m den Träumen bipolar. Den männlichen Re- gungen entsprechen weibliche, den stolzen demütige, den guten böse usw Der manifeste Trauminhalt zeigt einen dieser Pole, er muß sie zeigen’ und er hat uns in vielen Fällen in der Tat das Wichtigste des Traumes verraten. Wo es nicht der Fall war, handelte es sich um geistig sehr hSh- dp^?f6• IndTduen’+ dere« Traumsprache wir auf direktem Wege nicht ,yb chiffrieren konnten. Wir können ruhig ein allgemein gültiges Ge- Trli^11/ : v* ,einf^che^ 4er Mensch ist, desto einfacher sind seine Traume. Die Kinder im Geiste träumen wie die wirklichen Kinder fZXeten -nu UA WTgstJe.n Ratsek Bei ihnen muß schon der mani- ( ( Rauminhalt dem Kundigen die wichtigsten Traumgedanken verraten Die wichtigsten Ergebnisse verdanken wir jedoch der Aufdeckung der feindlichen Regungen des Hasses, die wir als Grund age alles seelischen Geschehens nachweisen konn- i‘ uWl/ koJ?™en,so zu einer neuen Auffassung des Lebens welche den Haß als das Primäre und als Grundlage der al- truistischen Regungen anspricht. Die Neurose ist die endo- psychische Wahrnehmung dieses Hasses durch die Brille des Schuldbewußtseins. . .Pas tritt mit Gefühlen des Hasses in die Welt, ist absolut egoistisch und „universell kriminell“. Während wir jetzt gewöhnt wir TV«, ■ ch e!Ten T)ich1tf1\ der®° lflnge nichts leisten konnte, als er impotent . Nach der Heilung der psychischen Impotenz errang er große literarische Erfolge.](https://iiif.wellcomecollection.org/image/b29817006_0456.jp2/full/800%2C/0/default.jpg)
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