Der Electromagnet in der Augenheilkunde : eine Monographie / von J. Hirschberg.
- Julius Hirschberg
- Date:
- 1885
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Credit: Der Electromagnet in der Augenheilkunde : eine Monographie / von J. Hirschberg. Source: Wellcome Collection.
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No text description is available for this image![J. Aub in Cincinnati (Transact. of the American ophth. society 18851) hatte von 1874 bis 1881 acht Fälle von Entfernung eines Fremdkörpers aus der Vitrina, die stets die spätere Enucleation erheischten; seitdem hatte er vier Fälle mit dem Electromagneten (Bradford's) operirt und davon drei mit gutem Erfolge. 1) Hr. J. S. (Alter?) kam, 1 Stunde nach der Verletzung, den 13. Juli 1881: am lat. Eande der r. Hornhaut eine verticale Wunde von 2'. Vordere Kammer und Glaskörper voll Blut. S = 1/8. Atropin etc. 15. Juli Chemos., 17. Juli geringer. Die Wunde wurde nach oben wie nach unten erweitert, der Electromagnet in die Vorderkammer eingeführt und ein Eisensplitter von 3/4 Gran extra- hirt. Bald S = 2/200- ^m vorderen Theil des Glaskörpers unmittel- bar hinter dem lateralen Linsenrande ist ein kleiner schwarzer Körper sichtbar. Schiessende Schmerzen. Am 28. Juli wurde vor der alten eine neue Incession von 3m angelegt und der Electromagnet zwischen Linsenrand und Ciliarfortsätzen eingeführt und ein Fremdkörper von 1/2 Gran extrahirt. Am 12. August T = 1, S fast 20/30, Augengrund klar. Am 10. Mai 1882 S wie zuvor, das Auge ist reizlos (167). [Der einzige Fall, wo meines Wissens zwei gleichzeitig ein- gedrungene Eisensplitter mit dem Magneten aus dem Augeninnern geholt sind. Vgl. auch F 59, p. 92.] 2) H. S., 42 Jahr alt, kam 1. April 1882, eine Woche nach der Verletzung der r. A. Der Splitter hatte die Hornhaut am Limbus durchschlagen und war ohne Linsenverletzung in den Glaskörper gedrungen, wo man ihn, umgeben von Blutgerinnseln sehen konnte. Am 5. Mai war das Auge schmerzhaft und roth, der Fremdkörper sichtbar. Unter Narcose wurde ein mericlionaler Scleralschnitt nach unten, von der Insertion des unteren Grades 21/24,i nach rückwärts angelegt, der Electromagnet eingeführt und nach 15 Secunden mit dem Fremdkörper ausgezogen: letzterer misst 3 X 1 mm unc^ wiegt iy2gran.2 — 6. Aug. S = 20/30, Augengr. klar, Schnittnarbe sicht- bar. 27. Juni 1884: St. id. (168). 3) E. B., 25 Jahre alt, kam 1 Stunde nach der Verletzung, am 25. April 1883. Am inneren Rande der Hornhaut ist eine 1 Empfangen am 3. März 1885. 2 Ich weiss nicht, ob die ^amerikanischen grains mit unseren Granen identisch sind; aber jedenfalls möchte ich nicht glauben , dass ein so kleiner Fremdkörper 90 mgr wiegen könnte.](https://iiif.wellcomecollection.org/image/b21059007_0170.jp2/full/800%2C/0/default.jpg)