Daśavaikālika-sūtra / by Śayyambhava and the Daśavaikālika-niryukti by Bhadrabāhu; published in roman characters from Strassburg, Berlin and Poona manuscripts with a German introduction [by Ernst Leumann].
- Date:
- 1892
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Credit: Daśavaikālika-sūtra / by Śayyambhava and the Daśavaikālika-niryukti by Bhadrabāhu; published in roman characters from Strassburg, Berlin and Poona manuscripts with a German introduction [by Ernst Leumann]. Source: Wellcome Collection.
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![394. 396—439 sind die blossen Pratlka stehen geblieben (wofür zur Controllirung von P einen geringen Ersatz der Umstand bietet, dass Säntyäcärya wenigstens ein Fünftel des Fehlenden [376—393] zu Uttarädhy.-niry. 33 im vollen Wortlaute aushebt). Trotzdem hat uns S bei der Constitution des Textes als Ausgangspunkt gedient. Wir zählen darnach im Ganzen 439 Strophen. Nur in einem Fall haben wir vielleicht gegen S einer Strophe Aufnahme gewährt: 375 fehlt nämlich darin, wird indessen durch eine späterhin ver¬ einzelt und interlinear eingetragene Verszilfer (395) wenigstens seitens der numerirenden Hand vorausgesetzt. Jene Strophe selbst sowie zwei andere (196. 310) sind Haribhadra anscheinend noch nicht bekannt; dagegen finden sie sich in P, wo ausserdem noch folgende Zusätze erscheinen: 273^~^. 309^. 429b 430''^ unter denen zwei der ersten nicht mitgerechnet sind, indem 398 als vier¬ hundertste Strophe markirt ist. Selbst bei diesem vei'hältnissmässig geringen Umfang ist nun unser Werkchen keine reine Niryukti. Alle Niryukti-Texte haben nämlich schon früh , etwa zu Siddhasena’s Zeit, B h ä - shya-Einlageu bekommen, die das bloss Angedeutete weiter ausführen und illustriren. In einigen der Werke sind die Bhäshya- Bestandtheile späterhin durch Versificate des neunten Jahr¬ hunderts so sehr vermehrt und zum Theil auch verändert worden, dass der alte Name Niryukti, weil er sich nur noch auf einen kleinen Bruchtheil des derart erweiterten Textbestandes bezog, fallen gelassen und durch „Bhäshya“ ersetzt wurde, dem gegenüber man dann den ältern Ausführungen die Bezeichnung Mulabhäshya „ursprüngliches Bhäshya“ beilegte. So kennen wir Bhadrabähu’s Werke in einer dreifachen Redactionsabstufung: 1) in der Originalfassung mit dem Titel Niryukti, 2) zwar verwoben mit Mrdabhäshyen von Siddhasena und Andern, aber immerhin noch den Namen Niryukti führend, 3) zu voluminösen Bbäshyen ausgearbeitet von Jinadäsagani, Sanghadäsagani, Jinabhadragani und Andern. Diese Verhältnisse in allen Einzelheiten mit Hülfe der ältern Commentare festzustellen, ist keine leichte Aufgabe; sie ist aber unbedingt erforderlich zur Ermittlung der jinistischen Litteratur- geschichte mehrerer Jahrhunderte, und sie ist es umsomehr, als wegen der vielfachsten Berührungen derselben mit andern Litteratur- kreisen (z. B. auf dem Gebiet der Erzählungen mit dem Mahäbhä- rata, Harivamsa, Jätaka, der Bihatkathä und dem Pancatantra) gleichzeitig mit sichern Ergebnissen in der erstem Richtiing auch die allgemeine Litterargeschichte Indiens eine ganz neue Beleuchtung erhalten wird Vorläufig ist eigentlich historisch greifbar in der obigen Drei¬ heit von Phasen nur die letzte, welcher das Nisitha-, Kalpa-, Vyavahära- und Viseshävasyak a-bhäshya angehören. Eine Mittelstufe zwischen der zweiten und dritten repräseutirt die](https://iiif.wellcomecollection.org/image/b30095207_0014.jp2/full/800%2C/0/default.jpg)
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