Die Arabischen Augenärzte / nach den quellen bearbeitet von J. Hirschberg, J. Lippert und E. Mittwoch.
- Hirschberg, J. (Julius), 1843-1925.
- Date:
- 1904
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Credit: Die Arabischen Augenärzte / nach den quellen bearbeitet von J. Hirschberg, J. Lippert und E. Mittwoch. Source: Wellcome Collection.
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![Migräne0 ist also ein heftiger Kopfschmerz, der auf der einen Seite des Kopfes auftritt, mitunter auf der rechten, mit- unter auf der linken: die Trennungslinie zwischen der schmer- zenden und zwischen der gesunden Gegend ist die Pfeilnaht in der Mitte des Kopfes. Meist bewegt sich diese Krankheit in Anfällen.7 Ihre Ursache8 sind Dünste, welche zum Kopf hin gelangen, oder Feuchtigkeiten. Diejenigen, welche von dieser Krankheit befallen werden, merken sie meistentheils an dem Schmerz, welcher in den Schläfenmuskeln auftritt.9 Es gibt Leute, welche nicht die Berührung der Hand zu ertragen im Stande sind10; dies weist darauf hin, dass ihre Krankheit von einem Schmerz derjenigen Schicht herrührt, welche den Schädel umgibt, ohne dass aber die Cutis frei von Schmerz ist.11 Zuweilen aber sitzt die Krankheit innerhalb des Schä- dels: das Zeichen ist Ausdehnung des Schmerzes bis zur Wurzel des Auges hin.12 Nach dem Maass der Neigung der Materie ist der Kopf- schmerz. Der Weg der Feuchtigkeit zum Kopfe hin ist ent- weder in den Arterien oder in den Venen oder in beiden zugleich.13 Auf das Aufsteigen14 in den Venen weist hin deren 8 Dieser Satz ist hinwiederum aus Galen XII, 591: Ueqi r)[iixqaviag. Ua&og obvvrjq'ov yiyvexai xaxa xb rj^iiav fieqog xrjg xeqpalrjg, evioxe ukv xb de^ibv, bo~xl ö' bzs xai xaxa -fräxeqov, bqiCö^ievov xjj xaxa xb [iijxog avirjc iy.iBiau.ivrj qaqpfj. 7 Galen f. f.: Xai xa nolla ye xaxa neqioöov naqo^vvexaL. 8 Galen f. f.: xrjg öövvr/g aiiiav i/ovcrrjg iniqqor/v axfiäv 5) yv/xcov ijxoi no't.iMv 77 &eqfi(öv r) yjvyqcöv. 9 Galen f. f.: evioi fiev ovv avicov xaxa xovg xqoxucpLxag pvg oüyovcn aqpoöqcög . . . 10 Galen f. f.: xai xiveg ye ovxa o-qjodqcog alyovaiv, tue fitjös xag inißoi.iig xCiv ysiocov BvxbXag qpeqeiv. 11 Galen f. f.: irp* u>v evdqlög eaxiv 6 neqtxqaviog vfiijv näayav, ovx untt&ovg TO näpinav ovde xov ÖBqpaxog vnaqyovxog. u Dieser Satz steht bei Galen an andrer Stelle, aber bei Paul., ah Fortsetzung des in Anm. 4 angeführten: xai olg (iev r) dta&Ecrig evöov VTHtqyti xov y.oaviov, 6 növog eig xag xov dq>&u).jiov qttag ötr)xei. 13 Galen f. f.: svÖr/hw ovp t'axi xijv Bmqqoi]v xüv ).vnovvx(ov ät^tüt' 7/ yyuojv rj üurpoxeqcov yxoi ötrt xüjp (pXeßcov r) üqxtjqtcov / dt' lipLOtolv yivknbtu, — noxi fiiv avxöiv (aovov xü)v t'vÖov xov xqaviov, xovieauv iyxB- 'pi'ö.ov xb xai ptr/viyywv, xb nsqiixevoi' iv aviolg änad'OVfAevcoP e'xzbg, noxe de xov xuxb) xijg y.Brpalfjg aüftaiog i'tvanBnfinovxog axpovg r) %V(lOVS fioy&ijqovg. M Zusatz des Arabers.](https://iiif.wellcomecollection.org/image/b21286693_0325.jp2/full/800%2C/0/default.jpg)