Die Arabischen Augenärzte / nach den quellen bearbeitet von J. Hirschberg, J. Lippert und E. Mittwoch.
- Hirschberg, J. (Julius), 1843-1925.
- Date:
- 1904
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Credit: Die Arabischen Augenärzte / nach den quellen bearbeitet von J. Hirschberg, J. Lippert und E. Mittwoch. Source: Wellcome Collection.
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![37. (Har al-fa'r.) Mäusedreck37, reinigt die Hornhaut- Feuchtigkeiten und lässt dichte Wimpern hervor spriessen. 38. (Hiläf.) Weiden38: wenn sie während der Blüthe ab- geschält werden, und der Saft von ihnen genommen und ein- gerieben wird, so beseitigt derselbe die Verdunklung des Blicks. Mit Essig vermischt, entfernt er die Warzen. 39. (Harbaq.) Weisser Niesswurz39, ist heiss, trocken im zweiten Grade, wischt ab und kupirt den in's Auge herab- steigenden Star. 40. (Dar sini.) Zimmt40, heiss im dritten Grad, ver- dünnend, reinigt das Gehirn und schärft den Blick. 41. (Dausar.) Lolch41, ist lösend für harte, heisse Ab- scesse, nützt gegen harte Geschwulst (Mursarg) und heilt die Thränenfistel. 42. (Duhn al-balsän.) Balsam-Oel42, ist heiss, trocken, verdünnend; löst den Star, der in's Auge hinabsteigt. XII, S. 359, allerdings nicht so zuversichtlich: %Qüjinai evioi zjj Tsq>Qcc . . . A. M., S. 211. 87 Ueber die Verordnung von Koth verschiedener Thiere vgl. A. M., S. 263. Paul., S. 242: i) de tüp fivmv (xönqog) Qvnitxaxeqa imv ällcov ovaa älamexiaig aq/xorzei. 38 A. M., No. 175, S. 195. [Das Mittel ist kalt und feucht im zweiten Grade.] Der eingeklammerte Zusatz findet sich in D., nicht in Kh. und L. Paul., S. 239 ist bei diesem Mittel sehr kurz; seine Quelle, Galen XI, S. 891, scheint von dem Araber benutzt zu sein: JZeqi heag . . . eazi yäq >'; Svvatu? avzwv ^qavzixlj xai ädrjxzog, e/si de xai trzvyjiv . . . e'vtoi de xaza zbv xaiqbv zrjg av&Tjaecog eftifivovzeg zbv (plotbv onbv ä&qoitovai ztva xai xqüvzai. nqbg za raig xöqaig imaxozovvia. Diosc. I, C. 135. 39 Helleborus (Olympieus) Drag., S. 222; A. M., No. 180 (S. 196). Paul, S. 236: 'Ellißoqog exazeqog &eqfiaivei xai ^/jqaivei xaia zrjv zqizijv änöawaiv. Galen XI, S. 874. 40 A. M., No. 253, S. 205: Laurus Cinamomum. Paul., S. 241: Kiwä- IHüfiov, äxqtag e'oti lenzofieqeg, ov (irjv äxqug ye &eq(ibv, äXl ex zrjg zqizrjg nov zügeag, ovdev de ovza ^rjqaivet ... I. al-B., No. 841. 41 Lolium in tritico, Lolium temulentum (Drag., S. 86; A. M., S. 227, bei beiden arabisch scheilam!) Paul., S. 229: Ai'qa, S-eqfiaivei xai tyqaivei nlijcsiov zrjg zqizrjg äno- (Tzäaeatg. 42 A. M., No. 202, S. 199: Duhn ul-balasän, Oleum Amyris gileadensis, Oel des Balsam-Baums, heiss und scharf. — Den Griechen war vom Balsam- Baum das Holz, das Harz und die Frucht bekannt (Paul., S. 233), aber nicht das Oel.](https://iiif.wellcomecollection.org/image/b21286693_0348.jp2/full/800%2C/0/default.jpg)