Die Arabischen Augenärzte / nach den quellen bearbeitet von J. Hirschberg, J. Lippert und E. Mittwoch.
- Hirschberg, J. (Julius), 1843-1925.
- Date:
- 1904
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Credit: Die Arabischen Augenärzte / nach den quellen bearbeitet von J. Hirschberg, J. Lippert und E. Mittwoch. Source: Wellcome Collection.
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![saniinenziehend; trocken im ersten Grade, reift, trocknet das Auge, wischt ab. 55. (Zugäg.) Glas55, kräftigt das Auge und reinigt' es. 56. (Zirnlh.) Arsenik50, gebrannt; beide Arten sind heiss im vierten Grade; beide entfernen den Rest des abgestorbenen Blutes, das von einer Verletzung herrührt. 57. (Zingär.) Grünspan57, heiss, trocken im vierten Grade; löst, vermindert wildes Fleisch, nützt gegen Krätze (Trachom), beseitigt den Weissfleck, wenn es den (Augen-)Mitteln bei- gemischt wird. 58. (Zungufr.58) Zinnober, von gemässigter Wärme,'zu- sammenziehend; besitzt auch brennende Kraft und löst. 59. (Zäg.) Vitriol59, gebrannt, ist heiss, trocken im vierten Grade, stark zusammenziehend; es beisst, jedoch weniger, als 55 A. M., No. 299 (S. 214): „Fein zerrieben und verbrannt, zu Augen- pulvern gemischt, reinigt es die Hornhaut und vermehrt dadurch die Seh- kraft. Damit nicht ein Blöder Brillengläser wittre! Paul., S. 248, unter vaXog und Galen XII, S. 206 erwähnen nicht die Anwendung des Glases bei Augen-Krankheiten, wohl aber Aet., S. 196, der fein gepulvertes Glas auf Thränensack-Fisteln aufstreut. 56 K., S. 181. Diosc. V, c. 120 u. 121 beschrieb uoasvLxöv (davon zwei Unter-Arten), das Rauschgelb (dreifach-Schwefel-Arsen, Arsen- Sulfid); und aavöocQäxrj, das rothe Schwefel-Arsen, Realgar (zweifach- Schwefel-Arsen, Arsen-Sulfür). A. M., No. 295 (S. 214) unterscheidet drei Arten, das rothe, das gelbe und das weisse. Letzteres ist Arsen-Säure und schon bei ar-Razi beschrieben. Somit sind bei unsrem Araber die beiden erstgenannten Arten, das Arsen-Sulfür und das Arsen-Sulfid, gemeint. Galen (XII, S. 212) und Paul, sprechen nur von einer Art. Letzterer sagt S. 233: ÄqaBvixbv, xavaiixrjg tazi ÖvväfiBcog. Aber S. 252: ^afdaqu^l, xavcrttxrjg t'azi övvüfiEOjg, üansq xai zb aqaEvixöv. I. al-B., No. 1100, 1336. 57 A. M., No. 296 (S. 214). Paul., S. 238: 'log, . . . öiacpoqrjzixbg xai xaifaiqtny.bg xai z/irjzixbg vnäq/cüf . . . Diosc. V, c. 92: Avvazai 8s nag ibg aiwfikiv, xftq(iaiveii>, anoa^äv Tag tv öyfraX/AOtg ovläg xai lenzvveiv, öäxqvnv uyeiv . . . Vgl. I. al-B., No. 1131. 58 A. M., No. 297 (S. 214): Quecksilber-Sulfid, rothes. Während Diosc. mit xivvüßum auch das sogen. Drachenblut beschreibt (s. oben N. 45), bedeutet dieses Wort bei Galen XII, S. 221, und Paul., S. 241 unsren Zinnober: xivmßarn öqifietag (itznicog ovväfxewg iati. Vgl. I. al-B., No. 1132. 59 A. II, No. 300 (S. 514). Vgl. K., S. 180. Galen XII, S. 230: iatöqrjtai (xot xai ntqi /aXy.ävihiv y.ailt iv/r]i> Big /aXxiziP ^.ezaßäXloi'rng . . . (teta Htq a/kb'w /.'. Danach wäre hier qulqutär = xäXxavitog, blaues Kupfer- 20*](https://iiif.wellcomecollection.org/image/b21286693_0351.jp2/full/800%2C/0/default.jpg)