Die Arabischen Augenärzte / nach den quellen bearbeitet von J. Hirschberg, J. Lippert und E. Mittwoch.
- Hirschberg, J. (Julius), 1843-1925.
- Date:
- 1904
Licence: In copyright
Credit: Die Arabischen Augenärzte / nach den quellen bearbeitet von J. Hirschberg, J. Lippert und E. Mittwoch. Source: Wellcome Collection.
Provider: This material has been provided by UCL Library Services. The original may be consulted at UCL (University College London)
355/644 (page 311)
![79. (Sadinag.) Blut-Eisenstein79, kalt, trocken, trocknend, zusammenziehend; nützt gegen Rauhigkeit der Lider, wenn sie mit entzündlicher Anschwellung verbunden ist; hindert das Wuchern des Fleisches in den Geschwüren; nützt gegen Vorfall des Auges79a und gegen das Austreten des daraus sich ergiessen- den Blutes und bewahrt die Gesundheit des Auges. 80. (Saräb.) Wein80, heiss, trocken im zweiten Grade; stärkt das Auge und löst die dicken Feuchtigkeiten. 81. (Sama'.) Wachs81, reift gemässigt; enthält (auch) eine scharfe Substanz, welche löst; nützt gegen Gersten- und Hagel- Korn. 82. (Sabr.) Aloe82 aus Sokotra, heiss im zweiten Grade; stösst die sich ergiessenden Materien zurück; löst, wischt ab und verdünnt. 83. (Samg al-'arabi.) Arabisches Gummi83, kalt, trocken, verstopfend, klebend. 79 A. M., No. 353 (S. 225); K., S. 179; G. d. A., S. 226. Diosc. V, c. 143. Paul., S. 245: Aid-ot . . . tili' 6 (iev ai/xazizrjg azvmiy.bg xai ^rjnavzixbg ixavcög e'aztv, coaze xai zqa/oifiaacv öy&aXfiüv aqfiözzeiv, uqleYfiüvzoig fiev avi> vSazi, rpXeyfiaivovai de avv ojo~>. Aber der Araber scheint doch aus des Paul. Quelle, Galen (XII, S. 195), geschöpft zu haben: xai fiövco ä' av avzö) xqijaaio, zqa%eav yeyovbxwv ßlecpäqav. Bei diesem Text konnte er leichter übersehen, dass die von den Arabern sogenannte Lidkrätze (Trachom) gemeint ist. 79a Einschiebsel [hindert das Wuchern des Fleisches in den Ge- schwüren]. 80 A. M., No. 166 (S. 191): hamr. Paul., S. 249: Oivog, ex xrjg öev- zeqag za^eüg e'an züv d-enfi(tivövzo) v xai Zijoaivövzav. 81 A. M., No. 344 (S. 224). Paul., S. 241: Krjqbg . . . züv i/qe/ia öv7iiixb>v av. ei'q, t/ei yüq zi ßqa%v diacpoqrjzixrjg xai &eqpiijg övi>6{iecog. 81 A. M., No. 369 (S. 227); Drag., S. 117; K., S. 179. Paul., S. 230 ist ziemlich kurz, ausführlicher Galen XI, S. 821: Älöi] . . . züv {isv S.Tjqaivi>vxb)v xr/g zqizrjg e'aziv änoaxi'taewg, zwi> de ■&eq^aivövzü)i' ... xrjg dtvzeqag ... äqfin'iei de nqbg zag ... iv 6<p\)-a).jioig cpleyfioväg. Bezüglich ihrer Herkunft täuscht sich Galen. Erhält die aus Syrien für schlecht, die aus Arabien für besser, die indische aber für die beste. Doch ist sie in Indien erst ziemlich spät eingeführt worden. — I. al-B., No. 1388. 83 A. M., No. 367 (S. 227); K., S. 179. Paul., S. 248: JGftiii, ^qav- uxrjg eau xai e'unlaacixrjg övvüfieojg ... — I. al-B., No. 1407.](https://iiif.wellcomecollection.org/image/b21286693_0355.jp2/full/800%2C/0/default.jpg)