Die Arabischen Augenärzte / nach den quellen bearbeitet von J. Hirschberg, J. Lippert und E. Mittwoch.
- Hirschberg, J. (Julius), 1843-1925.
- Date:
- 1904
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Credit: Die Arabischen Augenärzte / nach den quellen bearbeitet von J. Hirschberg, J. Lippert und E. Mittwoch. Source: Wellcome Collection.
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![112. (Kamün.) Kümmel112, heiss, trocken; schärft den Blick; lässt Thränen herabsteigen; zusammen mit Gummi auf den Ort der Wimpern in den Lidern eingerieben, hindert er das Wachsthum der Haare. 113. (Käfür.) Kampfer113, heiss, trocken im dritten Grade, stillt das Blut und die Hitze und die Schärfe. 114. (Katlrä.) Traganth114, verklebend, verstopfend, be- ruhigt die Schärfe und das Beissen. 115. (Luffäli.) Mandragora115, kalt im dritten Grade; ihre trocknen Schalen bewirken Betäubung, bringen in Schlaf und nützen gegen Kopfschmerz. 116. (Laban.) Milch116 ist kühlend, abwischend wegen ihrer Wässrigkeit. In der Milch sind nämlich drei Stoffe, der käsige, der buttrige und der wässrige. Die beste Milch für das Auge ist die Frauen-Milch, weil sie zart und rein ist. Danach komm Eselinnen-Milch. 117. (Lllag.) Flieder117 ist kalt, trocken im ersten Grade; besitzt eine geringe Zusammenziehung, stärkt; kupirt das Tröpfeln des Blutes, zertheilt die lockeren Aposteme und widerstrebt allen schlechten, schädlichen Dingen. XQÜ(JS&a . .. &sqfifj de xai ff??? ex i% xexäqxrjg drjnov xä^ecog . . . xai nxagfiovg xivei. Scheint bei Paul, zu fehlen. 112 K., S. 176; A. M., No. 473 (S. 248). Paul., S. 244: Kvfiivov, &eQfiavxixijg e'oxi dvvafieug. G-alen XII, S. 52. 113 Gehört zu den von den Arabern (ar-Razl) eingeführten Mitteln. (S. No. 96.) Stammt von Laurus camphora. — Diosc, Galen, Paul, kennen den Kampfer nicht, wohl aber Aet., Akt, Simeon Sethi. {Käcpovqa, Gorr. def. med., S. 280.) I. al-B., No. 1868. 114 K., S. 176; A. M., No. 482 (S. 251): von Astragalus verus u. a.; Drag., S. 322. Paul., S. 256: Tgayaxav&a, naqanlrjaiav fyei xm xöfiut dvvafiiv. I. al-B., No. 1889. 116 Vgl. G. d. A., S. 227—232; K., S. 177; A. M., S. 402; Drag., S. 597. Paul., S. 146: MaväoayÖQag, x^c xqixrjg eaxiv xüv yjvxövxwv rä^eag' xä de jirjla . . . xai xa fiaxädr] xr\v dvvafiiv e'<rxt. Diosc. IV, c. 76. I. al-B., No. 2034. 116 Paul., S. 232: Tain näv ix xqiüv ovaiüv ovyxsixat, xvQioäovg, ÜQQCoÖovg, linaqüg . . . olov xb yäla nobg in xm' öep&aifiovg doifiea öevfiaxa anuöt,er evxqaxoxaxov de xb <yäXa xrjg yvvaixög e'axf . . . eixa xb oveiov . . . 117 Drag., S. 525, Syringa vulgaris. Stammt aus Persien und scheint den Griechen unbekannt gewesen zu sein.](https://iiif.wellcomecollection.org/image/b21286693_0360.jp2/full/800%2C/0/default.jpg)