Dräger-Inhalatorium : a) für das ärztliche Sprechzimmer, b)für Krankenhäuser, Sanatorien, c) für Gemeinden, Luftkurorte, Erholungsheime / Kaiser-Friedrich-Apotheke. Sauerstoffe-Centrale.
- Date:
- 1913
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Credit: Dräger-Inhalatorium : a) für das ärztliche Sprechzimmer, b)für Krankenhäuser, Sanatorien, c) für Gemeinden, Luftkurorte, Erholungsheime / Kaiser-Friedrich-Apotheke. Sauerstoffe-Centrale. Source: Wellcome Collection.
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![Dräg CTS A. Laryngologie | Das flüssige Medikament wird in so feine Nebel zerstäubt, daß es sich mit der Atmungsluft innig mengt und zugleich mit dieler eingeatmet wird. Im Gegenlatz zu älteren Systemen erzeugt der Medikamenten = Vernebler nach Geheimrat Prof. Dr. Spieß staub= feine, von aller Schwere befreite Medikamentennebel, die wie Zi= garrendampf bis in die Lunge eingeatmet und von dort wieder ausgestoßen werden. Erst durch diesen Apparat können Menthol, Kreosot,Derubalsam,Jodlösungen, Sole von Emser Salz und nament= lich Nebennierenpräparate bei Asthma, den Krankheiten der Luftwege und der Brondien ihre volle Heilkraft entfalten. | B. Otiatrie Der Apparat wird zur Behand- lung der trockenen u. exsudätiven Katarrhe der Tuba Eustachii und der Paukenhöhle, als Luftdusche mit komprimierter ev. erwärmter Luft mit und ohne gleichzeitige Applikation von Medikamenten= nebeln, wie Menthol, Neben= nierenpräparaten, Jod, Chloralhy= drat in dasMittelohr angewendet. Der Medikamenten=Vernebler nach Geheimrat Prof.Dr. Spieß erfüllt die an einen Inhalationsapparat zu stellende ldeal- forderung feinster #° Medikamenten =Verneblung. DRAEGERWERK, LÜBEoN Füllt man das Medikamentenglas an Stelle von Medikamenten mit Wasser, so erfolgt Einatmung reinen Sauerstoffs und der Medikamenten-Vernebler ist ein Sauerstoffatmungsapparat. DIDIITILIIEITILILEIEILALIEUEDDLIDITIIIDTILDTKDERIN HANKILRRIIIIIIIIN N ITELS.Z KLLLTTTITETTTIITTTTTTTTEEOTTTTEITTEITTTTTTDTLVTETTEELTEITTLETTETEITTTETSTRTETTTVETTTETIITTTARDITTITTEITTTTLHTLTETRILTTERTLTLTLTEUTTDETLISTLTTDTLIITTETDKLLLILTLTSLTLTELTDITLLITERLLITTITTELTOVITIETEETTTEITEITTNUTTT AIHIEIEHIN KEILIIIRIIIKDTEERDIEISLIKERDEERLKKDIIIETINN Der Apparat wird entsprechend der Abbildung zusammengestellt und an einen Sauerstoffzylinder O mit Hülfe des beigegebenen Schlüssels angeschlossen. Nach dem Öffnen des Zylinder-Verschlußventils wird das Reduzierventil D durch Hineinschrauben der Stell= schraube R auf den gewünschten Betriebsdruck und ent: sprechenden Sauerstoffverbrauch eingestellt. Dieser ist auf dem Manometer M ablesbar. Es wird gewöhnlich auf 6—8 Liter pro Minute eingestellt, die Betriebsmenge richtet sich indes nach der Art des Medikamentes. Wässerige Lösungen erfordern mehr, ölige Medikamente weniger Sauerstoff, um genügend zu vernebeln. Zu beachten ist, daß Stellschraube R vor und außer Gebrauch des Apparates ganz zurückgeschraubt sein muß. Das Medikamentenglas A wird mit wenig, höchstens halb mit der zu vernebelnden Flüssigkeit gefüllt und soweit über den Gummischlauch des Verneblerrohrs ge: schoben bzw. in den Gummischlauch hineingesteckt, bis das ‚ mit elektr. Heizvorrichtung M.18.— mehr AUTKIRINEIDD<DEIISTEZDEIRRINDDTDTLRLEDERDRRITDERDERIRRUTRIDIDEERTIRDURLIDISTATTRADRDBTNELELATTRDERDEDKDDLDEDERKRTERDERDEDDEDERTDEIKARDUDANEENGDIKIRINLATKLRADSANERDEDLERDADAERTERERDERLRRATKAKEREDTE Hartgummistück des Tauchrohrs fast den Boden des Glases erreiht. Auf solche Art wird der vollständige Verbrauch des Medikamentes ermöglicht. DieVorlage B dient zum Auffangen etwa mitgerissener Tropfen und zur Aufnahme eines elektrischen Heizkörpers C zwecks Anwärmung der Gase. Durch Mehr: oder Wenigerhineinführen des Heizkörpers läßt sich die Temperatur einregulieren. Bei Nichtanwendung der Heizung wird die dazu bestimmte Öffnung durch den angehängten Deckel E verschlossen. Schlauch ] und Maske G werden direkt an die Vorlage B angeschlossen. Zu diesem Zwecke wird jedem Apparate ein Schlauchnippel bei= gegeben. Nach dem Einstellen des Reduzierventils D und den üblichen Vorbereitungen besteht die ganze Betätigung am Apparat nur noch im Öffnen des Hahnes H, um sofort die Ver= neblung voll einzuleiten. Mit dem Schließen des Hahnes hört die Verneblung ebensoschnell wieder auf. werden. Hierdurch gelingt es bei Anwendung von Emser Salz oder Sole, die Salzteilchen vom Wassernebel zu trennen. Die auf 60—70 Grad erwärmte Luft ist im Stande, die feuchten Nebel in der Vorlage niederzuschlagen, so daß die noch sicht- baren Nebel nur trockener Salzstaub sind. Vorzüge: Durch dasEindringen vollkommen trockener, pulverförmiger Salznebel in die Luftwege wird eine schleim= lösende Wirkung erzielt, derAbwurf des Sputums außerordent: IL gemäß ungleich ftärker, als die der um vieles schwächeren, feuchten Salzwasserinhalationen. Zu gleicher Zeit übt diese Art der Einatmung trockener Nebel auch eine wesentlich ener= gischere, mechanische Wirkung aus. Die Vorsichtsmaßregeln nach der Inhalation trockener Salznebel sind viel geringer, als nach der feuchter Dämpfe, da bei letzteren die Gefahr der Erkältung unmittelbar nach der Inhalation wesentlich höher ist.](https://iiif.wellcomecollection.org/image/b33446854_0002.jp2/full/800%2C/0/default.jpg)


