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Credit: Beiträge zur Geburtshülfe, Gynäkologie und Pädiatrik. Source: Wellcome Collection.
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![her z. B. (lurch a heraiis und dann wieder durch a' herein und nach oben liin geht. Ein 2. derartiges Band wird in gleicherweise durch die Löcher b, b' gezogen, so dass gleichfalls seine beiden Enden nacb oben geben. Vorn geben die 2 Band- ^ enden, obne die Vulva zu verdecken, ne- ben derselben in die Höbe, binten gehen sie^ über die Nates hinauf zu einem Beckengurt, wo sie mittelst kleiner, an diesem Gurt befindlicher Schnallen be- festigt werden. Diese Bänder können nacb eventueller Beschmutzung sehr leicht erneuert werden. Wenige Augen- blicke genügen, um den Apparat mit der entspreebenden Graduirung des für seine Fixation nöthigen Druckes anzu- legeu. Der Beckeugurt wird wiederum durch Achselträger so fixirt, dass das Kind, ohne in der Athmung behindert zu sein, den Apparat ununterbrochen gut verträgt. Um auf den erwähnten Fall zurück- zukommen, so bewährte sich im Ganzen und Großen der A])parat recht gut. Vom Fig. 3. Der ]\I a s t d a r m t r fi g e r ini't seine]n |B ef es 1,i gn n gs Vor- richtungen. a o' vordere, b b' hintere Befestigungs- bänder. G Gürtel. S Schulter- träger. Fig. 1. Der am Kinde angelegte Apparat. (Bezeichnung wie bei Fig. 3.) 5. Dcc. an blieb derselbe definitiv und ununterbroeben liegen; wurde er einmal versuchsweise entfernt, so drang — selbst wenn keinllusten- anf'all stattfand — der Vorfall alsbald heraus. Die Schleimhaut er- wies sich dabei als dunkcllilauroth, stark geschwollen, leicht blutend und mit Scbleim und Eiter bedeckt. Nachdem der Apparat 4 Tage 14*](https://iiif.wellcomecollection.org/image/b22291994_0219.jp2/full/800%2C/0/default.jpg)


