Das Reizleitungssystem des Säugetierherzens : eine anatomisch-histologische Studie über das Atrioventrikularbündel und die Purkinjeschen Fäden / [S. Tawara].
- Tawara, S.
- Date:
- 1906
Licence: Public Domain Mark
Credit: Das Reizleitungssystem des Säugetierherzens : eine anatomisch-histologische Studie über das Atrioventrikularbündel und die Purkinjeschen Fäden / [S. Tawara]. Source: Wellcome Collection.
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No text description is available for this image![a Bindegewebsfasern, welche zwischen den einzelnen Muskelfasern liegen, vermindern sich allmählich, dagegen treten einige ziemlich weite Lymphräume zwischen den Muskelfasern auf und teilen die letzteren in einige Gruppen. In den folgenden Schnittserien wird die Querschnittsform des Schenkels wieder allmählich kleiner und rundlicher, und im Schnitt No. 43 ist sie fast kreisrund (Durchmesser beträgt ca. 0,25 mm). Von hier ab nimmt ihre Größe wieder ganz allmählich zu, und im Schnitt No. 59 beträgt ihr Durchmesser ca. 0,5 mm. In diesem Serienpräparate nähert sich das Bündel von dem Schnitt No. 4 ab wieder ganz allmäh- lich dem Endokardium, und im Schnitt No. 60 beträgt seine Entfernung bis zur Oberfläche des Endokards ca. 0,25 mm, aber hier liegt zwischen dem Bündel und dem Endokardium noch eine ganz dünne Muskel- schicht der Ventrikelscheidewand. Das Bündel ist bis jetzt in seinem beträchtlich langen Verlaufe weder in direkte Verbindung noch in Kontakt mit der eigentlichen Ventrikelmuskulatur getreten, sondern es war immer durch mehr oder weniger starke Bindegewebsfasern und teilweise ziemlich weite Lymphlücken von der letzteren getrennt (Fig. 14 = Schnitt No. a5—I]). Jetzt erfährt der rechte Schenkel eine wesentliche Veränderung. Im Schnitt No. 60 ist das Bündel nicht mehr von allen Seiten durch die Ventrikelmuskulatur umgeben, sondern seine vordere Begrenzung wird hier durch eine Bindegewebsmasse gebildet, welche subendo- kardial liegt und hier ziemlich stark und derb ist. In diesem Binde- gewebe treten 3—4 runde, kleine Muskelbündel auf, welche in einer Reihe liegen und von dem Verbindungsbündel und auch von- einander durch starkes Bindegewebe vollständig getrennt sind (Fig. 15 —= Schnitt No. 60 —II). In den nächsten Schnitten werden diese neu erschienenen Muskel- bündel sehr schnell größer, die Bindegewebsmasse, welche sie von- einander trennte, nimmt dagegen schnell ab, und die ersteren fließen schließlich in eine Muskelgruppe zusammen, indem sie durch eine gemeinsame Bindegewebshülle umschlossen werden. Zugleich mit dem Auftauchen dieser Muskelbündel verbreitert sich ein Teil des eigentlichen Verbindungsbündels, welches hier noch eine rundliche (restalt hat und durch die feinen Bindegewebsfasern und Lymph- lücken in mehrere Muskelfelder geteilt ist, nach vorn. Der nach vorn verlängerte Teil des Verbindungsbündels verbindet sich allmählich mit den neu aufgetretenen Muskelbündeln (im Schnitt No. 65), um dann wieder durch einen Bindegewebszug in zwei Gruppen geteilt zu werden. Die hintere Muskelgruppe (7?) besteht ausschließlich aus](https://iiif.wellcomecollection.org/image/b33953636_0068.jp2/full/800%2C/0/default.jpg)