Das Reizleitungssystem des Säugetierherzens : eine anatomisch-histologische Studie über das Atrioventrikularbündel und die Purkinjeschen Fäden / [S. Tawara].
- Tawara, S.
- Date:
- 1906
Licence: Public Domain Mark
Credit: Das Reizleitungssystem des Säugetierherzens : eine anatomisch-histologische Studie über das Atrioventrikularbündel und die Purkinjeschen Fäden / [S. Tawara]. Source: Wellcome Collection.
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No text description is available for this image![ng =) [®) ee hüllt, um schließlich, von allen Seiten von den Muskelfasern des Verbindungsbündels umgeben (Schnitt No. 75), nach unten zu ver- laufen. Mit dem 80. Schnitt ist dieses Präparat (No. II) wieder er- schöpft, aber der rechte Schenkel will noch kein Ende nehmen, viel- mehr scheint er sich allmählich wieder zu vergrößern. Ich mußte also wieder ein neues Serienpräparat herstellen, welches die direkte Fortsetzung des Präparates No. II nach unten bildet und den wei- teren Verlauf des rechten Schenkels enthalten mußte. Ich habe bei diesem Präparat No. III, wie auch beim vorangegangenen Präparat No. Il von der Scheidewand nicht die ganze Dicke, sondern nur die rechte Hälfte, und zwar ein (Gebiet, wo ich den vollständig unklaren, weiteren Verlauf des rechten Schenkels vermutete, herausgeschnitten. Dieses Stück enthielt zahlreiche Trabekel oder Muskelbalken, die in dieser Gregend sich befanden und entweder zur Basis des vorderen Papillarmuskels oder zur Parietalwand zogen. In diesem Serienpräparat No. III kann man den rechten Schenkel wieder ganz leicht erkennen. Die Muskelfasern des rechten Schenkels sind nicht mehr quer, sondern mehr längs geschnitten. Die Form des Bündels zeigt noch ein unregelmäßiges Viereck, dessen eine Seite subendokardial liegt und ziemlich lang (1,5 mm) ist, während diesibr’gegenüberstehende Seite vıelgkürzer (ca. 04mm) ıste= Die anderen zwei Seiten (die vordere und hintere) sind ziemlich lang (ca. 1,0 mm) und bilden je einen Bogen nach dem Innern des Vier- ecks (Fig. 19—=Schnitt No. 3—III). In den folgenden Schnitten biegt sich diese hintere Seite immer stärker nach innen ein, wo- durch das Viereck in seinem mittleren Abschnitte schmäler wird, um schließlich in zwei Teile getrennt zu werden (Fig. 20 — Schnitt No. 10 —Il]). Bisher ist dieses Bündel immer einem Irabekel entlang ver- laufen. Jetzt, wo es in zwei Bündel getrennt ist, verläuft das eine Bündel (A) noch immer als die Fortsetzung des bisherigen Verlaufs in demselben Trabekel, während das andere Bündel (2) in einen anderen Irabekel übergeht. Das erste Bündel (A) besitzt mehr Bindegewebe zwischen seinen Muskelfasergruppen, als die angrenzende Ventrikelmuskulatur und ist von der letzteren durch mehr oder weniger bedeutende Bindegewebsfasern und teilweise auch durch weitere Lymphräume getrennt. Es wird allmählich dünner, aber seine subendokardiale Verbreiterung scheint zuzunehmen, jedoch verschwindet es schließlich im Schnitt No. 30—III ganz (Fig. 21, 22, 22810424);](https://iiif.wellcomecollection.org/image/b33953636_0070.jp2/full/800%2C/0/default.jpg)