Die griechische Uebersetzung des Apologeticus Tertullian's. Medicinisches aus der ältesten Kirchengeschichte / Von Adolf Harnack.
- Adolf von Harnack
- Date:
- 1892
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Credit: Die griechische Uebersetzung des Apologeticus Tertullian's. Medicinisches aus der ältesten Kirchengeschichte / Von Adolf Harnack. Source: Wellcome Collection.
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No text description is available for this image![diger Zeuge der Verfasser der römischen Acten des Martyriums des Ignatius (c. 11, s. Lightfoot's Ausgabe II, 1 p. 531 sq.); denn sein Bericht über Plinius-Trajan ist aus der Kirchen- geschichte des Eusebius abgeschrieben. f) Tertullian schrieb: „Tiberius . . . adnuntiata sibi ex Syria Palaestina, quae illic veritatem ipsius (istius) divinitatis revela- verat, detulit ad senatum. Gemeint ist der Bericht über die Auferstehuug und die Wunder Jesu, den der Kaiser von Pilatus empfangen hat. Der Übersetzer bietet (S. 15, 15f.): „Tißegiog . . . ayyel&Evzoq avxco ex Halai6z'iv7]q zov ööyfiazog zovzov, sv&cc jiqwtov rjg^axo, zf/ övyxfojzcp dvsxoivcoOazou. Die ersten Worte rem fecit, ille vero senatum et matrem suam Jemenam. Der Über- setzerhat also st&tt„MHIlP02IEMENH2 gelesen „MHTPOZIEMENH2 (s. Schöne z. d. St.). Hieronymus (Chron. ad ann. 2051 Abr.) schreibt: „Pilato de Christianorum dogmate ad Tiberium referente Tiberius retulit ad senatum, ut inter cetera sacra reciperetur. verum cum ex consulto patrum Christianos eliminari urbe placuisset, Tiberius per edictum accu- satoribus Christianorum comminatus est mortem, scribit Tertullianus in Apologetico. Hieronymus hat hier den Buchtitel hinzugefügt, aber auch eigenes Thörichte. was weder im griechischen noch im lateinischen Apo- logeticus zu lesen stand. Letzteren scheint er an dieser Stelle nicht nach- geschlagen zu haben (s. „mortem; Tertull.: „periculum); doch ist das „retulit ad senatum (Tertull.: „detulit ad senatum) vielleicht ein Beweis des Gegentheils (s. das oben Bemerkte und auch das Folgende). Post ann. 2188 schreibt Eusebius in der Chronik (griech. im Chron. pasch, p. 486, 19): Aiyzzai 6h wq »a\ sniazoXai (psQOvxai Mccqxov zov ßaotkecjq, sv alq ßaQtvQH fxsXXovra zov ozquzov avzov dtacpQ-eiQso&cu zcäq zü>v XQLGziavüJv evxccTq diccosoajo&ai. Obgleich hier Tertullian nicht als Quelle genannt ist, zeigt eine Vergleichung sofort, dass der griechische Apologe- ticus ausgeschrieben ist. Hieronymus hat in seiner Übersetzung der Chronik (ad ann. 2189 Abr.) auch hier Tertullian selbst sprechen lassen, ihn also nachgeschlagen: „Extant litterae M. Aurelii gravissimi impera- toris, quibus illam Germanicam sitim Christianorum forte militum prae- cationibns impetrato imbri discussam contestatur. Es macht dem sonst als so flüchtig bekannten Hieronymus alle Ehre, dass er bei seiner Über- setzung die Quellen, aus denen Eusebius geschöpft, eingesehen hat. Wenn er aber in seine Übersetzung der Chronik des Eusebius ad ann. 2224 Abr. die Worte eingeschoben hat: „Tertullianus Afer centurionis proconsularis filius omnium ecclesiarum sermone celebratur, so weiss ich nicht, ob er für diese Behauptung einen anderen Beweis besass als die That- sache, dass der Apologeticus einer griechischen Übersetzung gewürdigt worden ist, die Eusebius benutzt hat.](https://iiif.wellcomecollection.org/image/b21219709_0034.jp2/full/800%2C/0/default.jpg)