Zur analyse der Unterschiedsempfindlichkeit : experimentelle Beiträge / von Lillie J. Martin und G.E. Müller.
- Date:
- 1899
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![Serie B. 1. Zeitlage 204 k 464 [gl] 228 g 2- „ 112,, 547 „ 237,, Nach den bisherigen Anschauungen vom Zeitfehler sind vorstehende Resultate unerhört. Denn während die bei der ersten Zeitlage für k und g erhaltenen Zahlen nur sehr wenig verschieden sind (was nach den bisherigen Anschauungen be- weist, dafs kein erheblicher Zeitfehler besteht), ist bei der zweiten Zeitlage der für g erhaltene Werth mehr als doppelt so grofs wie der für k erzielte, und während in jeder Serie die beiden für g erhaltenen Zahlen annähernd übereinstimmen (was nach den bisherigen Anschauungen gleichfalls nur statt- finden kann, wenn der Zeitfehler annähernd gleich 0 ist), sind die beiden für k erhaltenen Zahlen weit von einander ver- schieden! Bei unserer Art der Auffassung und Behandlung in- dessen erklären sich diese auffallenden Resultate ohne Weiteres. Wir stellen zunächst den Typus der Versuchsperson fest. Ta- belle 4 (aiif S. 34) zeigt uns, dafs hier ein sehr ausgeprägter starker Typus vorliegt. Hierauf ermitteln wir Richtung und Gröfsenordnung des FECHNER'schen Zeitfehlers, indem wir in der früheren Weise den Gang des resultirenden Zeitfehlers in der D-Reihe entwickeln. Wir erhalten hierbei z. B. für Serie A folgende Tabelle. Tabelle 24. (Versuchsreihe 10. Serie A.) I D 1. Zeitlage 2. Zeitlage Differenz 1 i k [gl] g k [gl] g k [gl] g — 30 2 34 92 45 83 + 2 — 11 + 9 — 20 1 62 64 1 58 69 + 1 + 4 — 5 — 10 11 89 28 5 92 31 + 6 — 3 — 3 0 11 101 ^ 16 8 96 24 + 3 + 5 — 8 + 10 41 80 ' 7 11 109 8 + 30 — 29 — 1 + 20 44 77 7 27 90 11 + 17 — 13 — 4 + 30 1 92 36 54 71 3 + 38 — 35 — 3 Der Umstand, dafs hier der resultirende Zeitfehler für D -= — 10 und D = — 20 invertirt ist, beweist uns, dafs in Ver-](https://iiif.wellcomecollection.org/image/b21997044_0112.jp2/full/800%2C/0/default.jpg)