Zur analyse der Unterschiedsempfindlichkeit : experimentelle Beiträge / von Lillie J. Martin und G.E. Müller.
- Date:
- 1899
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![Stellung des Einflusses der Zeitlage eintreten, so erhalten wir folgende Zusammenstellung: 1. Zeitlage 126 k 74 gl 150 g 2. „ 142 „ 82 „ 126 „ Nach dem oben (S. 107) unter 3. Aufgestellten ist das Be- stehen eines positiven Fkchkek'sehen Zeitfehlers hier ganz aufser Zweifel. Auf S. 96 f. ferner haben wir behauptet, dals die in Ver- suchsreihe 5 in der negativen Hälfte der D-Reihe bestehende ausgeprägte Inversion zu einem wesentlichen Theile auf einem negativen FECHNKR'schen Zeitfehler beruhe. Die Richtigkeit dieser Behauptung ergibt sich nach dem oben ( S. 106) unter 2. Be- merkten mit voller Sicherheit, wenn wir für diese Versuchs- reihe 5 den Einflufs der Zeitlage in summarischer Weise dar- stellen : 1. Zeitlage 147 k 485 [gl] 40 g 2. „ 8„ 557 „ 107,, Man sieht an diesen Beispielen, wie gute Dienste uns die summarische Darstellung des Einflusses der Zeitlage zu leisten vermag. Wirft man die Frage auf, wie es kommt, dafs diese Methode uns für die Erkennung des FECHKEß'schen Zeitfehlers etwas leistet, was die Betrachtung des Verhaltens des resultirenden Zeitfehlers in der D-Reihe nicht in gleicher Weise leistet, so ist kurz Folgendes zu bemerken. Bei letzterer Betrachtung handelt es sich stets nur darum, die bei gleichem D bei beiden Zeit- lagen für k erhaltenen Zahlen mit einander zu vergleichen und ebenso auch die bei gleichem D bei beiden Zeitlagen für g er- haltenen Zahlen in Vergleich zu einander zu bringen. Bei der summarischen Untersuchung des Einflusses der Zeitlage dagegen vergleichen wir nicht blofs die bei beiden Zeitlageu für k er- haltenen Summenwerthe und die bei beiden Zeitlagen für g er- zielten Summemverthe mit einander, sondern wir vergleichen aufserdem noch für jede Zeitlage den für k erhaltenen Summen- werth mit dem für g erhaltenen, und drittens vergleichen wir auch noch den bei der einen Zeitlage für k oder g erhaltenen Werth mit dem bei der anderen Zeitlage für g, bezw. k erzielten Werthe. So kommt es, dafs die summarische Methode eine nicht unwesentliche Ergänzung jener anderen Methode darstellt. Dafs eine Tabelle, welche nach Art unserer Tabellen 6—24 den](https://iiif.wellcomecollection.org/image/b21997044_0120.jp2/full/800%2C/0/default.jpg)